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15.07.2015

14:27 Uhr

Noah Horowitz

Die Art Basel stärkt ihr Amerika-Geschäft

VonChristiane Fricke

Noah Horowitz wird zukünftig die Geschicke der Art Basel Miami Beach lenken. Bisher gab es keinen eigenen Direktor für den US-Ableger. Doch die Entwicklungen in den insgesamt 35 Ländern zwischen Südspitze Südamerikas und Alaska im Norden verlangen, dass man sich intensiver mit ihnen beschäftigt.

Noah Horowitz wurde soeben zum ersten Direktor der Art Basel Miami Art erkoren. Zuvor leitete er erfolgreich die Armory Show in New York.  Foto: Eric T. White, courtesy The Armory Show

Junger Messemacher und Marktanalyst

Noah Horowitz wurde soeben zum ersten Direktor der Art Basel Miami Art erkoren. Zuvor leitete er erfolgreich die Armory Show in New York. Foto: Eric T. White, courtesy The Armory Show

DüsseldorfDie Art Basel stärkt ihre Präsenz auf dem amerikanischen Kontinent, indem sie ihrem Ableger Art Basel Miami Beach einen eigenen Direktor verordnet. Noah Horowitz, der seit vier Jahren die Armory Show in New York leitet, wird zukünftig die Messe in Miami Beach gestalten und die Beziehungen zu Sammlern und Händlern in Nord-, Zentral und Südamerika ausbauen.

Anfang August soll der Mitte 30-Jährige sein Amt antreten, das ihn zugleich zum Mitglied des Executive Board der Art Basel macht. Wie ein Blick auf dessen Zusammensetzung zeigt, war die Entscheidung überfällig. Bisher bestand die Führungsriege der Baseler Messe aus Marc Spiegler an der Spitze, Adeline Ooi, zuständig für Asien, Finanzdirektor Marco Fazzone und Patrick Foret als Leiter der Business-Initiativen.

Comeback der Armory

Horowitz großes Verdienst ist es, die schwächelnde Armory durch die Einführung strengerer Qualitätsvorgaben wieder auf solide Füße gestellt zu haben. Davor lenkte er für eine kurze Weile die Geschicke der virtuellen VIP Art Fair.

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Die Absage an die beliebte Asset-Klasse formuliert der Wirtschafts- und Kunstwissenschaftler Noah Horowitz in seinem Buch. Tabellen belegen das traurige Schicksal der Art Funds.

Horowitz hat Kunstgeschichte am renommierten Courtauld Institute of Art in London studiert und neben seiner Lehrtätigkeit diverse Publikationen vorgelegt, unter anderem das Buch „Art of the Deal: Contemporary Art in a Global Financial Market“, erschienen im Verlag der Princeton Universität 2011. Darin entwickelt er am Beispiel der Sparten Video und experimenteller Kunst eine Theorie zu Mechanismen der Kunstvermarktung. Sein Kapitel über Art Investment Funds gehört nach Auffassung des Handelsblatt-Korrespondenten Stefan Kobel zum Instruktivsten, das jemals über das Thema geschrieben wurde.

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