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13.01.2012

22:37 Uhr

Schlechter Jahresstart für Singspiel-Tour

Harald Schmidt musste Auftritte mangels Publikum absagen

Am Wochenende sollte die Singspiel-Tour für Harald Schmidt starten. Doch die zwei Auftakttermine wurden mangels Nachfrage abgesagt. Der Entertainer bedauert das. Dass sein Stern sinken könnte, befürchtet er aber nicht.

Entertainer Harald Schmidt geht mit einem Mozart-Stück auf Deutschlandtournee. Zusammen mit dem Concerto Köln bringt er das Singspiel „Der Schauspieldirektor". dpa

Entertainer Harald Schmidt geht mit einem Mozart-Stück auf Deutschlandtournee. Zusammen mit dem Concerto Köln bringt er das Singspiel „Der Schauspieldirektor".

KölnDas Jahr 2012 hat für Harald Schmidt zumindest beruflich nicht gut begonnen. Die Quoten für seine Late-Night-Show, die neuerdings drei Mal wöchentlich bei Sat.1 läuft, liegen nach wie vor deutlich unter dem Senderdurchschnitt. Und jetzt wurden auch noch die ersten beiden Termine seiner Singspiel-Tournee mangels Nachfrage abgesagt. Die „Bild“-Zeitung kürte den 54-Jährigen am Freitag gar zum „Verlierer des Tages“.

Ginge es nach Schmidt, dann würden die Auftritte in Kiel und Lübeck an diesem Wochenende nicht ausfallen. „Ich bedaure das sehr“, sagte er am Freitag der Nachrichtenagentur dpa in Köln. „Ich habe noch nie eine Vorstellung abgesagt, und solange unten einer mehr sitzt als oben auf der Bühne steht, wird nach den goldenen Regeln des Theaters gespielt.“ Der Tourneeveranstalter sah das wohl anders - schließlich muss sich das Ganze auch rechnen.

Bei dem Singspiel „Der Schauspieldirektor“ von Mozart arbeitet Schmidt mit dem Orchester Concerto Köln zusammen. Der Entertainer schlüpft bei dem „klassischen Abend“ in die Titelrolle, auch das Libretto hat er umgestaltet. Eigentlich sollte die bundesweite Tour durch ein Dutzend Städte führen, jetzt sind es schon mal zwei weniger.

Neuer Auftakt ist nun der 21. Januar in Düsseldorf. „Der Termin findet 100-prozentig statt, und alle weiteren ebenso“, versichert der Geschäftsführer der Hanseatischen Konzertdirektion, Klaus Wollny.

Zur Zahl der verkauften Karten will er keine Angaben machen, außer dass der Absatz „bundesweit nicht so gut“ läuft. Laut Schmidt waren für das Konzert in Kiel rund 130 Karten verkauft worden - „ich finde das gar nicht so gering“, sagt er.

Kommentare (1)

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14.01.2012, 10:03 Uhr

Das Late-Night Geschäft hat ein paar starke Eintrittsbarrieren, aber wenn sich der Schlafzyklus der Zielgruppe man wieder eine Stunde nach hinten angepasst hat sollten auch die Quoten wieder besser werden. Immerhin tritt Harald ja gegen Raab an, da sollte doch der ein oder andere lieber zu Sat 1 zappen...
Hier mal ein paar Sprüche vom MEister zum warm werden: http://www.aktuelle-schlagzeilen.de/tag/harald-schmidt/

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