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27.05.2011

16:26 Uhr

Schweizer Uhrenauktionen

Rolex jagt Patek Philippe

Der Markt für Uhren ist stabil. Das zeigten wieder einmal die Auktionen in Genf. Ein weißgoldener Einknopfchronograph setzte sich an die Spitze.

Der Einknopfchronograph in Weißgold, Baujahr 1928 von Patek Philippe, ist möglicherweise ein Unikat. Er erzielte auf der Christie's Auktion in Genf 2,6 Millionen Euro. Quelle: Christie's Images Ltd 2012

Der Einknopfchronograph in Weißgold, Baujahr 1928 von Patek Philippe, ist möglicherweise ein Unikat. Er erzielte auf der Christie's Auktion in Genf 2,6 Millionen Euro.

GenfDie ersten drei Preisranglistenplätze der Genfer Uhrenauktion von Christie’s belegten schon geradezu routinemäßig Raritäten der Marke Patek Philippe. Angeführt wurde die Session am 16. Mai von einem um 1928 möglicherweise als Unikat gebauten Einknopfchronograph in Weißgold. Das abgerundet-quadratische Exemplar ging unter Verdopplung seiner tieferen Schätzung für 2,6 Mio. Euro vermutlich an das Patek Philippe-Museum. Auf dem vierten Platz folgte aber ein großer Rolex Doppelchronograph der Referenz 4113 aus dem Jahr 1942. Er ist aus Edelstahl und hat 44 mm Durchmesser. Mit 823.860 Euro stellte die Uhr ihrerseits einen neuen Auktionsrekord für diese Marke auf.

Insgesamt wurden auf den Versteigerungen von Antiquorum, Sotheby’s und Christie’s am 15. und 16. Mai 1.057 Sammleruhren für 31,5 Millionen Franken oder 25,1 Millionen Euro versteigert. Der Löwenanteil davon entfällt auf Christie’s mit 18,6 Millionen Euro für 401 verkaufte Uhren bei einer losbezogenen Verkaufsquote von 94 Prozent. Antiquorum und Sotheby’s hatten am Vortag fast gleichauf 6,24 Millionen Euro für 462 verkaufte Uhren und 6,32 Millionen Euro für 194 verkaufte Uhren bei losbezogenen Verkaufsquoten von 80 und 70 Prozent erzielt.

Von

Christian von Faber-Castell

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