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29.01.2013

09:03 Uhr

Singapore Art Fair

Verzicht auf internationale Galerien

VonOlga Grimm-Weissert

Singapur bekommt eine zweite Messe für zeitgenössische Kunst. Teilnehmen sollen ausschließlich Galeristen aus dem Mittleren Osten, Nordafrika und Südasien. Die Organisation liegt in französischen Händen.

Die Organisatorin der neuen Kunstmesse "SingapurArtFair (me.na.sa.art)" Laure d'Hauteville. SingapurArtFair (me.na.sa.art)

Die Organisatorin der neuen Kunstmesse "SingapurArtFair (me.na.sa.art)" Laure d'Hauteville.

SingapurWährend der Messe für zeitgenössische Kunst, Art Stage Singapore, die am 27.  Januar erfolgreich zu Ende ging, gab Messebetreiberin Laure d'Hauteville bekannt, dass sie für das kommende Jahr eine zweite, anders ausgerichtete Messe für zeitgenössische Kunst plant. Die „Singapore Art Fair (me.na.sa.art)“ soll vom 27. bis 30. November 2014 ebenfalls im Stadtstaat Singapur stattfinden.

Unter französischer Leitung

Gemeinsam mit ihrem künstlerischen Direktor Pascal Odille organisiert d'Hauteville bereits die „Beirut Art Fair. ME.NA.SA.ART“. Sie liefert auch das Vorbild für den kryptischen Titel. Hinter den Kürzeln ME. NA. SA verbirgt sich nichts anderes als die geographische Region „Middle East/North Africa/South Asia“, (Mittlerer Osten, Nordafrika und Südasien).

Nach den Vorstellungen D’Hautvilles sollen an der Messe maximal 70 Galeristen aus den genannten Regionen teilnehmen und „international kaum bekannte Künstler mit starkem kreativem Potential“ vorstellen. Die Organisatoren beabsichtigen, auf die Teilnahme der Global-Player-Galeristen zu verzichten, um ihrer Messe ein ganz spezifisches Profil zu geben.

Das Tandem d'Hauteville/Odille stützt sich auch auf die Erfahrung des in Hongkong ansässigen französischen Kunstberaters Jean-Marc Decrop, der bereits im letzten Jahr in Beirut beratend zur Seite stand. Neu im Team ist der malaiische Galerist und früher in London tätige Modezeichner Richard Koh. Er unterhält seit sieben Jahren in Kuala Lumpur eine Galerie und bringt junge südostasiatische „emerging artists“ (aufstrebende junge Künstler) auf den Markt.

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