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18.12.2016

20:06 Uhr

Spielberg wird 70

„Werde bis an mein Lebensende Regie führen“

Eine Haiflosse kreuzt durch das Wasser, der kleine Elliot reicht einem Außerirdischen seinen Finger: Steven Spielberg hat unvergessliche Filmmomente geschaffen. Und mit 70 Jahren schraubt er noch lange nicht zurück.

Gemessen an den Einspielergebnissen seiner Filme gilt der siebenfache Vater als der bis heute erfolgreichste Regisseur und Produzent. EPA

Steven Spielberg

Gemessen an den Einspielergebnissen seiner Filme gilt der siebenfache Vater als der bis heute erfolgreichste Regisseur und Produzent.

Los AngelesDer grüblerische Steven Spielberg und sein draufgängerischer „Indiana Jones“-Held Harrison Ford haben einiges gemein. Die ergrauten Hollywood-Stars sind beide über 70 Jahre alt, wenn das fünfte „Indy“-Abenteuer im Sommer 2019 in die Kinos kommt. Und Spielberg, der an diesem Sonntag (18. Dezember) sein rundes Jubiläum feiert, ist ebenso wie Ford vom Filmgeschäft kein bisschen müde.

„Ich werde bis an mein Lebensende Regie führen“, sagte der Oscar-Preisträger im vergangenen Mai beim Filmfest in Cannes. Es sei eine tolle Arbeit voller Freude. „Ich liebe es.“ Dort stellte er seine 29. Spielfilm-Regiearbeit vor, den Fantasiefilm „BFG - Big Friendly Giant“ über die ungewöhnliche Freundschaft der kleinen Sophie mit einem freundlichen Riesen.

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Doch das ist schon wieder Vergangenheit und „Indiana Jones“ ist nur eines von vielen laufenden Spielberg-Projekten. Ende nächsten Jahres will er das auf einer wahren Geschichte beruhende Historiendrama „The Kidnapping of Edgardo Mortara“ auf die Leinwand bringen. Die Geschichte handelt von der Entführung eines sechs Jahre alten jüdischen Jungen in Bologna im Jahr 1858, der seinen Eltern weggenommen und in der katholischen Kirche zum Priester ausgebildet wird. 2018 soll dann der Sci-Fi-Thriller „Ready Player One“ über eine virtuelle Online-Welt im Jahr 2044 fertig sein.

„Der weiße Hai“, „E.T.“ „Krieg der Welten“, „Lincoln“ – so produktiv, abwechslungsreich und dabei qualitativ verlässlich wie Spielberg ist kein anderer Hollywood-Regisseur. Dabei ließ sich der siebenfache Vater bisher noch von seiner Familie bremsen. Vor fünf Jahren, bei der Weltpremiere von „Tim und Struppi“ in Paris, sagte er der dpa: „Die größte Beschränkung kommt bei mir durch die Familie. Die hat bei mir oberste Priorität. Wenn meine Familie mich braucht, kriegen sie von mir so viel Zeit wie sie wollen. Dann müssen die Filme warten.“

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