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15.05.2018

16:02 Uhr

Staatsanwaltschaft einverstanden

Gericht beschließt vorzeitige Entlassung von Kunstberater Achenbach

Wegen Kunstbetrugs an unter anderem einem Aldi-Erben musste Helge Achenbach ins Gefängnis. Nun kommt der 66-Jährige im Juni vorzeitig frei.

Der Kunstberater wird im Juni aus der Haft entlassen. dpa

Helge Achenbach

Der Kunstberater wird im Juni aus der Haft entlassen.

Essen/KleveDer wegen Betrugs zu einer Haftstrafe verurteilte Ex-Kunstberater Helge Achenbach kommt im Juni auf freien Fuß. Die Staatsanwaltschaft werde keine Rechtsmittel gegen einen entsprechenden Beschluss des Landgerichts Kleve einlegen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Essen, Thomas Endberg, am Dienstag.

Der 66-jährige Achenbach kann demnach im Juni nach Verbüßung von zwei Drittel seiner Haftstrafe auf Bewährung freikommen. Die „Bild“-Zeitung hatte berichtet.

Das Gericht in Kleve hatte die vorzeitige Haftentlassung beschlossen. Achenbach sei nicht vorbestraft gewesen, habe sich in der Haft einwandfrei verhalten und besitze ein stabiles soziales Umfeld, erklärte das Gericht.

Achenbach war 2015 wegen Betruges in Millionenhöhe an reichen Kunden, darunter dem verstorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht, zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden.

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dpa

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