Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

Stimmen zum Sex-Skandal Weinstein

So wenden sich Hollywood-Stars angewidert ab

Die Aufregung in Hollywood über Filmproduzent Harvey Weinstein ist gewaltig. Die Promis reagieren mit Abscheu und Ekel. Fühlen mit den betroffenen Frauen. Weisen aber auch Mitwisserschaft von sich. Die Wut der Stars.

  • zurück
  • 1 von 30
  • vor
Es begann mit einem Bericht der New York Times. Der US-amerikanische Filmproduzent soll über Jahre Frauen sexuell belästigt haben. Da sich die Hinweise mehr und mehr verdichten, wurde Weinstein unlängst von seinem eigenen Filmstudio vor die Tür gesetzt. Der Skandal erschüttert Hollywood. Nicht wenige Schauspieler und Verantwortliche aus dem Business melden sich zu Wort. AP

Harvey Weinstein

Es begann mit einem Bericht der New York Times. Der US-amerikanische Filmproduzent soll über Jahre Frauen sexuell belästigt haben. Da sich die Hinweise mehr und mehr verdichten, wurde Weinstein unlängst von seinem eigenen Filmstudio vor die Tür gesetzt. Der Skandal erschüttert Hollywood. Nicht wenige Schauspieler und Verantwortliche aus dem Business melden sich zu Wort.

Bild: AP

Die Schauspielerinnen Rose McGowan (l.) und Ashley Judd sind die ersten Frauen, die als Betroffene ihre Stimme gegen den Hollywoodmogul erheben. Bereits im vergangenen Jahr schrieb McGowan auf Twitter, dass sie von einem damals nicht näher benannten Studiochef vergewaltigt worden sei. Zudem gehöre sie nach Informationen der Times zu einer der insgesamt acht Frauen, denen Weinstein Schweigegeld gezahlt habe. Judd gab demselben Blatt ein Interview, in welchem sie von ihrer „schmutzigen Erfahrung“ mit dem Oscar-prämierten Produzenten erzählt. AP

Die ersten öffentlichen Stimmen

Die Schauspielerinnen Rose McGowan (l.) und Ashley Judd sind die ersten Frauen, die als Betroffene ihre Stimme gegen den Hollywoodmogul erheben. Bereits im vergangenen Jahr schrieb McGowan auf Twitter, dass sie von einem damals nicht näher benannten Studiochef vergewaltigt worden sei. Zudem gehöre sie nach Informationen der Times zu einer der insgesamt acht Frauen, denen Weinstein Schweigegeld gezahlt habe. Judd gab demselben Blatt ein Interview, in welchem sie von ihrer „schmutzigen Erfahrung“ mit dem Oscar-prämierten Produzenten erzählt.

Bild: AP

Der Sex-Skandal zieht in Hollywood seine Kreise und trifft bei vielen erschütterten Filmstars nur auf Entrüstung und Unverständnis. So auch bei Schauspielerin Emma Thompson, die sich gegenüber BBC Newsnight äußerte. „Was ich außergewöhnlich finde, ist, dass dieser Mann nur die Spitze eines ganz bestimmten Eisbergs ist. Ich denke nicht, dass man ihn als sexsüchtig bezeichnen könnte; er ist ein Jäger. Aber er sitzt sozusagen auf der obersten Sprosse eines Systems voller Belästigung, Verharmlosung, Mobbing und Beeinflussung.“ AP

„Ich wusste nichts darüber, aber es überrascht mich kein Stück und passt ohnehin zu diesem System.“

Der Sex-Skandal zieht in Hollywood seine Kreise und trifft bei vielen erschütterten Filmstars nur auf Entrüstung und Unverständnis. So auch bei Schauspielerin Emma Thompson, die sich gegenüber BBC Newsnight äußerte. „Was ich außergewöhnlich finde, ist, dass dieser Mann nur die Spitze eines ganz bestimmten Eisbergs ist. Ich denke nicht, dass man ihn als sexsüchtig bezeichnen könnte; er ist ein Jäger. Aber er sitzt sozusagen auf der obersten Sprosse eines Systems voller Belästigung, Verharmlosung, Mobbing und Beeinflussung.“

Bild: AP

Der aus Kanada stammende Schauspieler Ryan Gosling auf Twitter. „Ich möchte mich den Stimmen der Unterstützung für die Frauen anschließen, die den Mut haben, sich gegen Weinstein auszusprechen. Wie viele Menschen in Hollywood habe auch ich mit ihm zuvor zusammengearbeitet und ich bin von mir selbst tief enttäuscht, dass ich so blind war. [...] Männer sollten zu den Frauen halten und zusammenarbeiten, bis Rechenschaft abgelegt und eine Änderung erreicht wurde.“ dpa

„Er ist das Sinnbild eines systembedingten Problems“

Der aus Kanada stammende Schauspieler Ryan Gosling auf Twitter. „Ich möchte mich den Stimmen der Unterstützung für die Frauen anschließen, die den Mut haben, sich gegen Weinstein auszusprechen. Wie viele Menschen in Hollywood habe auch ich mit ihm zuvor zusammengearbeitet und ich bin von mir selbst tief enttäuscht, dass ich so blind war. [...] Männer sollten zu den Frauen halten und zusammenarbeiten, bis Rechenschaft abgelegt und eine Änderung erreicht wurde.“

Bild: dpa

Schauspielerin und Ehefrau von Ryan Reynolds, Blake Lively, in einem Interview mit dem Hollywood Reporter. „In keiner Form habe ich diese Erfahrung mit Harvey machen müssen und ich denke, wenn den Leuten diese Geschichten zu Ohren gekommen wären ... dann glaube ich doch noch ausreichend an die Menschheit, dass diese Dinge nicht einfach fortgeführt worden wären. [...] Es ist niederschmetternd zu hören. Wenn Menschen ihre Geschichte mit der Öffentlichkeit teilen, gibt es eine Sache, die geschehen muss: Ihnen muss zugehört sowie vertraut werden und man muss sie ernstnehmen.“ AP

„Das darf nicht passieren, es sollte nicht passieren, aber es geschieht in jeder einzelnen Industrie.“

Schauspielerin und Ehefrau von Ryan Reynolds, Blake Lively, in einem Interview mit dem Hollywood Reporter. „In keiner Form habe ich diese Erfahrung mit Harvey machen müssen und ich denke, wenn den Leuten diese Geschichten zu Ohren gekommen wären ... dann glaube ich doch noch ausreichend an die Menschheit, dass diese Dinge nicht einfach fortgeführt worden wären. [...] Es ist niederschmetternd zu hören. Wenn Menschen ihre Geschichte mit der Öffentlichkeit teilen, gibt es eine Sache, die geschehen muss: Ihnen muss zugehört sowie vertraut werden und man muss sie ernstnehmen.“

Bild: AP

Tom Hanks nimmt im Interview mit der New York Times Bezug auf Weinsteins anfängliches Statement, in welchem er sein Verhalten mit der Zeit, in der er aufwuchs, begründet. „Auch ich bin in dieser Zeit aufgewachsen. Also denke ich, nun, was verspricht man sich eigentlich von dieser machtvollen Position? Ich kenne eine Menge unterschiedlicher Menschen, die es lieben, auf unter ihnen stehenden Leuten rumzuhacken oder ihnen das Leben schwer zu machen nur weil sie es können ...“ AP

„Man kann sich kein ,Oh, na ja, ich bin in den 60er- und 70er-Jahren aufgewachsen, deshalb ...‘ kaufen“

Tom Hanks nimmt im Interview mit der New York Times Bezug auf Weinsteins anfängliches Statement, in welchem er sein Verhalten mit der Zeit, in der er aufwuchs, begründet. „Auch ich bin in dieser Zeit aufgewachsen. Also denke ich, nun, was verspricht man sich eigentlich von dieser machtvollen Position? Ich kenne eine Menge unterschiedlicher Menschen, die es lieben, auf unter ihnen stehenden Leuten rumzuhacken oder ihnen das Leben schwer zu machen nur weil sie es können ...“

Bild: AP

Der britisch-italienische Schauspieler und Filmproduzent Colin Firth in einem Statement gegenüber dem Guardian. „Es überkommt mich ein gewisser Brechreiz, wenn ich lese, was vor sich ging, während ich von der Unterstützung von Harvey Weinstein profitierte. Er war ein mächtiger und furchterregender Mann, wenn man ihm Paroli bieten wollte. Es muss für die Frauen angsteinflößend gewesen sein, sich gegen ihn aufzulehnen. Und entsetzlich nun mit dieser Art von Belästigung in Verbindung gebracht zu werden. Ich applaudiere ihrem Mut.“ AP

„Es muss für die Frauen angsteinflößend gewesen sein, sich gegen ihn aufzulehnen“

Der britisch-italienische Schauspieler und Filmproduzent Colin Firth in einem Statement gegenüber dem Guardian. „Es überkommt mich ein gewisser Brechreiz, wenn ich lese, was vor sich ging, während ich von der Unterstützung von Harvey Weinstein profitierte. Er war ein mächtiger und furchterregender Mann, wenn man ihm Paroli bieten wollte. Es muss für die Frauen angsteinflößend gewesen sein, sich gegen ihn aufzulehnen. Und entsetzlich nun mit dieser Art von Belästigung in Verbindung gebracht zu werden. Ich applaudiere ihrem Mut.“

Bild: AP

Robert Allen „Bob“ Iger (r.), Geschäftsführer von Disney. Reuters, Sascha Rheker

„Harvey Weinsteins gemeldetes Verhalten ist abscheulich und inakzeptabel. Es hat keinen Platz in unserer Gesellschaft.“

Robert Allen „Bob“ Iger (r.), Geschäftsführer von Disney.

Bild: Reuters, Sascha Rheker

Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio auf Facebook. Reuters, Sascha Rheker

„Es gibt keine Berechtigung für sexuelle Belästigung und sexuelle Übergriffe – ganz gleich wer du bist oder welchem Beruf du nachgehst.“

Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio auf Facebook.

Bild: Reuters, Sascha Rheker

Die australische Schauspielerin Cate Blanchett in einem Statement gegenüber Variety. Reuters, Sascha Rheker

„Jeder Mann in einer machtvollen Position, der denkt, es sei sein Privileg Frauen zu drohen, einzuschüchtern oder sexuell zu belästigen, muss zur Rechenschaft gezogen werden.“

Die australische Schauspielerin Cate Blanchett in einem Statement gegenüber Variety.

Bild: Reuters, Sascha Rheker

Der Filmproduzent und Mitbegründer sowie CEO von DreamWorks, Jeffrey Katzenberg, in einer persönlichen E-Mail, die er direkt an Weinstein schickte und anschließend dem Hollywood Reporter zur Verfügung stellte. „Du hast einer Anzahl von Frauen über Jahre schreckliche Dinge angetan. In keiner Weise kann ich sagen, dass das für mich okay wäre. Das ist es überhaupt nicht und es macht mich krank, wütend auf dich und enttäuscht mich von dir ungemein.“ AP

„Es scheint zwei Harvey Weinsteins zu geben ... Einen, den ich gut kannte, geschätzt und bewundert habe und einen anderen, der mir absolut fremd ist.“

Der Filmproduzent und Mitbegründer sowie CEO von DreamWorks, Jeffrey Katzenberg, in einer persönlichen E-Mail, die er direkt an Weinstein schickte und anschließend dem Hollywood Reporter zur Verfügung stellte. „Du hast einer Anzahl von Frauen über Jahre schreckliche Dinge angetan. In keiner Weise kann ich sagen, dass das für mich okay wäre. Das ist es überhaupt nicht und es macht mich krank, wütend auf dich und enttäuscht mich von dir ungemein.“

Bild: AP

Charlize Theron in einem Statement gegenüber BuzzFeed. „Diese Kultur hat schon immer existiert; nicht nur in Hollywood, sondern überall auf der Welt. Und zahlreiche Männer in machtvollen Positionen sind schon viel zu lange damit davongekommen. Und wir können hier nicht die Schuld bei den Opfern suchen. Eine Menge dieser Frauen sind jung und haben gerade erst in ihrem gewählten Umfeld angefangen. Sie haben absolut keine Chance einem Mann Paroli zu bieten, der so viel mehr Einfluss hat als sie selbst.“ AP

„Die Frauen, die über ihren Missbrauch gesprochen haben, sind tapfer und heldenhaft. Und obwohl ich selbst keine Erfahrungen dieser Art mit Harvey Weinstein gemacht habe, kann ich leider nicht sagen, dass mich das überrascht.“

Charlize Theron in einem Statement gegenüber BuzzFeed. „Diese Kultur hat schon immer existiert; nicht nur in Hollywood, sondern überall auf der Welt. Und zahlreiche Männer in machtvollen Positionen sind schon viel zu lange damit davongekommen. Und wir können hier nicht die Schuld bei den Opfern suchen. Eine Menge dieser Frauen sind jung und haben gerade erst in ihrem gewählten Umfeld angefangen. Sie haben absolut keine Chance einem Mann Paroli zu bieten, der so viel mehr Einfluss hat als sie selbst.“

Bild: AP

Nicole Kidman in einem Statement gegenüber People. „Wie ich zuvor schon öffentlich sagte, unterstütze ich alle Frauen und speziell die Frauen, die ihre Stimme gegen den Missbrauch von Macht aussprechen – sei es häusliche Gewalt oder sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.“ AP

„Wir müssen dieses Verhalten ausrotten“

Nicole Kidman in einem Statement gegenüber People. „Wie ich zuvor schon öffentlich sagte, unterstütze ich alle Frauen und speziell die Frauen, die ihre Stimme gegen den Missbrauch von Macht aussprechen – sei es häusliche Gewalt oder sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.“

Bild: AP

Matt Damon in einem Interview mit Deadline. „Ich habe fünf oder sechs Filme mit Harvey gemacht. Ich habe solch ein Verhalten nie gesehen. Viele sagen, dass wir [Schauspieler] es alle wussten. Aber das ist nicht wahr.“ Der 47-jährige Schauspieler bestritt zudem, Weinstein bereits im Jahr 2004 wissentlich dabei geholfen zu haben, die Veröffentlichung eines New York Times-Berichts über sein Verhalten zu verhindern. AP

„Schon bevor ich berühmt war, konnte ich solch ein Verhalten nicht ausstehen. Aber jetzt, als Vater von vier Töchtern, ist das die Art von sexuellem Räubertum, die mich in der Nacht nicht schlafen lässt.“

Matt Damon in einem Interview mit Deadline. „Ich habe fünf oder sechs Filme mit Harvey gemacht. Ich habe solch ein Verhalten nie gesehen. Viele sagen, dass wir [Schauspieler] es alle wussten. Aber das ist nicht wahr.“ Der 47-jährige Schauspieler bestritt zudem, Weinstein bereits im Jahr 2004 wissentlich dabei geholfen zu haben, die Veröffentlichung eines New York Times-Berichts über sein Verhalten zu verhindern.

Bild: AP

Ben Affleck auf Facebook. “Die zusätzlichen Anschuldigungen eines Übergriffs, die ich heute Morgen las, machen mich krank. Das ist komplett inakzeptabel, und ich frage mich selbst, was ich machen kann, damit das anderen nicht geschieht. Wir müssen unsere Schwestern, Freunde, Mitarbeiter und Töchter besser schützen. Wir müssen diejenigen unterstützen, die sich auflehnen, das Verhalten verachten, wenn wir es sehen und sicherstellen, dass mehr Frauen in machtvolle Positionen gelangen.“ dpa

„Ich bin tieftraurig und wütend darüber, dass ein Mann, mit dem ich zusammengearbeitet habe, seine Machtposition nutzte, um Frauen über Jahrzehnte einzuschüchtern, zu manipulieren und sexuell zu belästigen.“

Ben Affleck auf Facebook. “Die zusätzlichen Anschuldigungen eines Übergriffs, die ich heute Morgen las, machen mich krank. Das ist komplett inakzeptabel, und ich frage mich selbst, was ich machen kann, damit das anderen nicht geschieht. Wir müssen unsere Schwestern, Freunde, Mitarbeiter und Töchter besser schützen. Wir müssen diejenigen unterstützen, die sich auflehnen, das Verhalten verachten, wenn wir es sehen und sicherstellen, dass mehr Frauen in machtvolle Positionen gelangen.“

Bild: dpa

Die britische Schauspielerin Emma Watson auf Twitter. Später fügte sie hinzu: „In diesem Fall sind Frauen betroffen, aber ich halte auch zu allen Männern, ja zu jeder Person, die sexuelle Belästigung erleben musste.“ AP

„Ich halte zu allen Frauen, die sexuell belästigt wurden und bin von ihrer Tapferkeit tief beeindruckt. Diese Misshandlung von Frauen muss aufhören“

Die britische Schauspielerin Emma Watson auf Twitter. Später fügte sie hinzu: „In diesem Fall sind Frauen betroffen, aber ich halte auch zu allen Männern, ja zu jeder Person, die sexuelle Belästigung erleben musste.“

Bild: AP

Jennifer Lawrence gegenüber dem Daily Beast. „Von den Nachrichten über Harvey Weinsteins Verhalten war ich tief beunruhigt. Vor fünf Jahren habe ich mit Harvey zusammengearbeitet und ich habe persönlich keine Form von Belästigung erfahren noch habe ich zuvor von den Anschuldigungen gewusst.“ Reuters, Sascha Rheker

„Diese Art der Misshandlung ist unverzeihlich und sehr erschütternd“

Jennifer Lawrence gegenüber dem Daily Beast. „Von den Nachrichten über Harvey Weinsteins Verhalten war ich tief beunruhigt. Vor fünf Jahren habe ich mit Harvey zusammengearbeitet und ich habe persönlich keine Form von Belästigung erfahren noch habe ich zuvor von den Anschuldigungen gewusst.“

Bild: Reuters, Sascha Rheker

George Clooney in einem Interview mit dem Daily Beast. „Ich kenne Harvey seit 20 Jahren. Er hat mir zu meiner ersten großen Rolle als Schauspieler in ,From Dusk Till Dawn‘ verholfen. Er hat mir mit ,Confessions of a Dangerous Mind‘ zu meinem ersten Film als Regisseur verholfen. Wir sind zusammen essen gegangen. Wir sind zusammen verreist. Wir haben auch gestritten. Aber ich kann versichern, dass ich nie etwas von diesem Verhalten gesehen haben – niemals.“ AP

„Es ist unverzeihlich. Das ist das einzige Wort, mit dem man beginnen kann.“

George Clooney in einem Interview mit dem Daily Beast. „Ich kenne Harvey seit 20 Jahren. Er hat mir zu meiner ersten großen Rolle als Schauspieler in ,From Dusk Till Dawn‘ verholfen. Er hat mir mit ,Confessions of a Dangerous Mind‘ zu meinem ersten Film als Regisseur verholfen. Wir sind zusammen essen gegangen. Wir sind zusammen verreist. Wir haben auch gestritten. Aber ich kann versichern, dass ich nie etwas von diesem Verhalten gesehen haben – niemals.“

Bild: AP

Die US-Schauspielerin Jessica Chastain auf Twitter. AP

„Ich wurde von Beginn an gewarnt. Die Geschichten waren überall. Das zu leugnen schafft eine Plattform dafür, dass es wieder geschieht“

Die US-Schauspielerin Jessica Chastain auf Twitter.

Bild: AP

Kate Winslet gegenüber Variety. AP

„Die Art, wie Harvey Weinstein diese wehrlosen, talentierten jungen Frauen behandelt hat, ist NICHT der Weg, den Frauen meinen durchmachen zu müssen, um am Arbeitsplatz akzeptiert zu werden.“

Kate Winslet gegenüber Variety.

Bild: AP

US-Schauspieler Michael Keaton auf Twitter. AP

„H Weinstein -pfui! Ekelhaft und unheimlich. Ebenso wie der ,Führer der freien Welt‘ übrigens“

US-Schauspieler Michael Keaton auf Twitter.

Bild: AP

Die US-Schauspielerin Glenn Close in einem Statement gegenüber der New York Times. „Harvey hat sich mir gegenüber immer anständig verhalten, aber da sich die Gerüchte nun verhärten, fühle ich Wut und finstere Trauer. Ich bin wütend, aber nicht nur auf ihn und die verschwörerische Ruhe über seine Taten, sondern auch darüber, dass das ,casting couch‘-Phänomen sozusagen noch immer eine Wirklichkeit in unserem Business und in der Welt ist: der schreckliche Druck, die abscheuliche Erwartung die auf Frauen lastet, wenn ein mächtiger, egoistischer, ausgesprochener Tyrann sexuelle Gefälligkeiten im Austausch für einen Job erwartet.“ AP

„Ich sitze hier mit der tieftraurigen Erkenntnis, dass ich, ja, für viele Jahre von den Gerüchten wusste, dass Harvey Weinstein einen Hang dazu hatte, sich in der Gegenwart von Frauen unsittlich zu benehmen“

Die US-Schauspielerin Glenn Close in einem Statement gegenüber der New York Times. „Harvey hat sich mir gegenüber immer anständig verhalten, aber da sich die Gerüchte nun verhärten, fühle ich Wut und finstere Trauer. Ich bin wütend, aber nicht nur auf ihn und die verschwörerische Ruhe über seine Taten, sondern auch darüber, dass das ,casting couch‘-Phänomen sozusagen noch immer eine Wirklichkeit in unserem Business und in der Welt ist: der schreckliche Druck, die abscheuliche Erwartung die auf Frauen lastet, wenn ein mächtiger, egoistischer, ausgesprochener Tyrann sexuelle Gefälligkeiten im Austausch für einen Job erwartet.“

Bild: AP

Judi Dench in einem Statement gegenüber der Newsweek. dpa

„Auch wenn es keinen Zweifel daran gibt, dass Harvey Weinstein meiner Filmkarriere in den letzten 20 Jahren geholfen hat, war ich in kompletter Unkenntnis über die Angriffe, welche natürlich entsetzlich sind.“

Judi Dench in einem Statement gegenüber der Newsweek.

Bild: dpa

Meryl Streep gegenüber der Huffington Post. „Die beschämende Nachricht über Harvey Weinstein erschüttert diejenigen von uns, für dessen Arbeit er eingetreten ist und diejenigen, dessen gute und würdige Absichten er unterstützt hat.“ dpa

„Die unerschrockenen Frauen, die ihre Stimme erhoben, um diese Misshandlung aufzudecken, sind unsere Helden“

Meryl Streep gegenüber der Huffington Post. „Die beschämende Nachricht über Harvey Weinstein erschüttert diejenigen von uns, für dessen Arbeit er eingetreten ist und diejenigen, dessen gute und würdige Absichten er unterstützt hat.“

Bild: dpa

Schauspieler Mark Ruffalo auf Twitter. Reuters, Sascha Rheker

„Um es klar zu sagen: Was Harvey Weinstein tat, war ein abscheulicher Machtmissbrauch und schrecklich. Ich hoffe, dass wir nun den Beginn des Endes dieser Misshandlungen sehen“

Schauspieler Mark Ruffalo auf Twitter.

Bild: Reuters, Sascha Rheker

Julianne Moore auf Twitter. Ein zweiter Tweet folgte sogleich: „Aber durch ihre Tapferkeit kommt unsere Kultur einen Schritt voran und dafür danke ich ihnen.“ AP

„Sexuelle Misshandlung und Nötigung an die Öffentlichkeit zu tragen ist furchteinflößend und Frauen haben persönlich nichts davon, es zu tun“

Julianne Moore auf Twitter. Ein zweiter Tweet folgte sogleich: „Aber durch ihre Tapferkeit kommt unsere Kultur einen Schritt voran und dafür danke ich ihnen.“

Bild: AP

Schauspielerin Mindy Kaling auf Twitter. AP

„Es gibt keinen Anreiz für Frauen in Hollywood hervorzutreten und Lügen über einen mächtigen Produzenten zu verbreiten, der sie sexuell belästigen würde. Ich glaube ihnen.“

Schauspielerin Mindy Kaling auf Twitter.

Bild: AP

Schauspielerin und Autorin Lena Dunham in einem Essay für die Times mit dem Titel „Harvey Weinstein and the Silence of the Men“. Reuters, Sascha Rheker

„Mister Weinstein kann zwar der mächtigste Mann in Hollywood sein, der als Jäger entlarvt wurde, aber er ist gewiss nicht der einzige, der die Erlaubnis zum Wildern erhielt.“

Schauspielerin und Autorin Lena Dunham in einem Essay für die Times mit dem Titel „Harvey Weinstein and the Silence of the Men“.

Bild: Reuters, Sascha Rheker

Die Antwort von Regisseur Kevin Smith auf eine Frage auf Twitter. Reuters, Sascha Rheker

„Er hat die ersten vierzehn Jahre meiner Karriere finanziert – und nun weiß ich, dass während ich profitierte, andere voller Schmerz waren. Es beschämt mich zutiefst.“

Die Antwort von Regisseur Kevin Smith auf eine Frage auf Twitter.

Bild: Reuters, Sascha Rheker

Schauspieler und Komponist Lin-Manuel Miranda auf Twitter. Reuters, Sascha Rheker

„Ich bin so erschüttert und angewidert von der Weinstein-Nachricht wie jeder mit einem schlagenden Herzen. Und für immer in Ehrfurcht vor der Tapferkeit derjenigen, die sich ausgesprochen haben“

Schauspieler und Komponist Lin-Manuel Miranda auf Twitter.

Bild: Reuters, Sascha Rheker

  • zurück
  • 1 von 30
  • vor

Weitere Galerien

Polestar 1: Volvo zeigt den ersten Nobelschweden

Polestar 1

Volvo zeigt den ersten Nobelschweden

Volvo hat das erste Fahrzeug seiner neuen Nobelmarke Polestar präsentiert. Der zweitürige Elektro-Schwede protzt mit 600 PS und soll ab 2019 gebaut werden. Zu kaufen gibt es das Auto allerdings nicht – dafür aber im Abo.

Business-Lounge: Die großen Auftritte der Entscheider

Business-Lounge

Die großen Auftritte der Entscheider

Premieren, Feste, Symposien oder Jubiläumsfestivitäten – es gibt viele Anlässe, bei denen die Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Verfolgen Sie die Auftritte in Bildern.

Absatzranking: Die größten Verlierer im europäischen Automarkt

Absatzranking

Die größten Verlierer im europäischen Automarkt

Der Brexit hat die Autoindustrie kalt erwischt. Erstmals seit Monaten sinkt der Absatz in Europa im Vergleich zum Vorjahr. Einige Automarken müssen einen herben Rückschlag verkraften. Eine Übersicht.

Die Welt in Bildern: Blickfang

Die Welt in Bildern

Blickfang

Sie beeindrucken. Sie wühlen auf. Sie faszinieren. Sie erschrecken. Sie entlocken ein Lächeln. Sie dokumentieren den großen Moment. Sie zeigen kleine Wunder. Oder sie erzählen eine Geschichte. Die Welt – ein Blickfang.

Marihuana in den USA: Elf Fakten zur Cannabis-Industrie

Marihuana in den USA

Elf Fakten zur Cannabis-Industrie

Cannabis ist in den USA zum Milliardengeschäft geworden, seit einige Bundesstaaten den Konsum und Handel straffrei gestellt haben. Ein statistischer Blick auf eine Boom-Industrie, die lange im Verborgenen arbeitete.

Kuriose Bundesliga (8) : „Jetzt geht die Scheiße schon wieder los“

Kuriose Bundesliga (8)

„Jetzt geht die Scheiße schon wieder los“

Der 1. FC Köln startet historisch schlecht in die Saison. Immer wieder im Mittelpunkt: der Videobeweis. Trainer Stöger ist es leid, darüber zu diskutieren. Die Bayern hingegen haben wieder Hunger. Die Zahlen und Sprüche.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×