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21.01.2014

15:13 Uhr

Tatort-Liebling

Duisburg soll „Horst-Schimanski-Gasse“ bekommen

Als Kult-Kommissar rüpelte Horst Schimanski im ARD-„Tatort“ durch Duisburg. Jetzt wollen Lokalpolitiker den Namen im Straßenbild verewigen - eine 25 Meter lange Gasse soll nach „Schimmi“ benannt werden.

Der Schauspieler Götz George in der Serie „Schimanski“ in Duisburg. Noch sperrt sich die Stadtverwaltung gegen einen offiziellen Eintrag des Namens ins Straßenregister. dpa

Der Schauspieler Götz George in der Serie „Schimanski“ in Duisburg. Noch sperrt sich die Stadtverwaltung gegen einen offiziellen Eintrag des Namens ins Straßenregister.

DuisburgEine Straße für den Kult-Kommissar: Der Duisburger Stadtteil Ruhrort will eine bislang namenlose 25 Meter lange Durchfahrt „Horst-Schimanski-Gasse“ taufen. Zahlreiche Schauplätze am Duisburger Binnenhafen waren in den ARD-„Tatort“-Krimis mit Götz George als „Schimmi“ zu sehen. Dieses Erbe müsse gepflegt werden, findet Margret Fink von der Wählergruppe „Deine Stimme“, die den Vorschlag in die Bezirksvertretung einbrachte. „Der Name könnte helfen, das Negativ-Image der Stadt aufzupolieren“, sagte Fink. Eine Mehrheit der Bezirksvertreter hatte auf ihren Vorschlag hin in der vergangenen Woche für den Benennung der Straße nach der Fernsehfigur gestimmt.

Ob der neue Name rechtlich möglich ist, prüft die Stadtverwaltung allerdings noch. Das sagte ein Stadtsprecher am Montag. Im vergangenen Jahr war die Idee, die Straße als „Schimmi-Gasse“ eintragen zu lassen, am Nein des Baurechtsamtes gescheitert. Eine Gruppe strickender Duisburger hatte damals ein Straßenschild aus Wolle angebracht, um für den neuen Namen einzutreten.

Die Verwaltung sperrte sich jedoch gegen einen offiziellen Eintrag des Namens ins Straßenregister. Das Baurechtsamt befürchtete Urheberrechtsverletzungen sowie Verwechslungsgefahr mit einem weiteren berühmten „Schimmi“ aus dem Ruhrgebiet, dem ehemaligen Fußballnationalspieler Horst Szymaniak. Die Verwendung von Kunstnamen widerspreche außerdem den Vorgaben, hieß es.

Einige der Bedenken sieht die Bezirksvertretung mit dem neuen Vorstoß ausgeräumt. So habe die Filmproduktionsfirma Bavaria, die die Rechte an „Schimanski“ hält, keinerlei urheberrechtliche Einwände.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

22.01.2014, 12:47 Uhr

Die Idee als solche ist nicht schlecht. Der Stadtteil Ruhrort ist auch passend ausgewählt. Aber eine 25 Meter lange Gasse? Ist das nicht peinlich? Eine vernünftige, lange Straße wäre adäquat, aber so...

Abgesehen davon glaube ich nicht, dass das zu Stande kommt, da bereits viele Jahre zuvor die Benennung der Universität in "Horst Schimanski - Universität" abgelehnt wurde.

Leider...

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