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14.11.2016

07:59 Uhr

Tatort-Reaktionen

Folge 1000: „Einfach nur geil“

Florian Bartholomäi ist auf Mörder abonniert. Im „Tatort“ gehen schon sieben Tote auf sein Konto. Im 1000. Fall bricht er einem Polizisten das Genick und zwingt zwei Kommissare zu einer Horrorfahrt. Die Reaktionen.

Der Schauspieler Florian Bartholomäi steht vor dem Tatort-Logo bei einem Fototermin zur 1000. «Tatort»-Folge «Taxi nach Leipzig». dpa

Florian Bartholomäi

Der Schauspieler Florian Bartholomäi steht vor dem Tatort-Logo bei einem Fototermin zur 1000. «Tatort»-Folge «Taxi nach Leipzig».

BerlinAm Sonntagabend war er mal wieder der Böse: Schauspieler Florian Bartholomäi (29) hat schon zwölfmal in einem „Tatort“ mitgespielt - sechsmal war er der Täter, sieben Tote gehen auf sein Konto, wie die Experten vom „Tatort-Fundus“ gezählt haben.

Im 1000. Fall spielte er den aggressiven Ex-Soldaten Rainald Klapproth mit Afghanistan-Erfahrung. Mit seiner Freundin kann und darf er darüber nicht sprechen. Und dann hat sein ehemaliger Vorgesetzter sie ihm auch noch ausgespannt.

Zurück in Deutschland jobbt Klapproth als Taxifahrer. Als die beiden schließlich heiraten wollen, droht er die Nerven zu verlieren. Und dann steigen Kommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) und seine Kollegin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) in sein Taxi, zusammen mit einem weiteren Kollegen.

Dass das nicht gut ausgehen wird, wissen die Zuschauer spätestens, als Klapproth den dritten Polizisten kurzerhand per Genickbruch ins Jenseits befördert. „Ich bin privat eigentlich ein ganz lieber Kerl“, sagte der gebürtige Frankfurter, der in Berlin lebt, der Deutschen Presse-Agentur.

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Er lasse nur bei der Arbeit alle Schlechtigkeit raus. „Ich habe einen Hang dazu, zerrissene, einsame Charaktere zu lieben, die hilflos sind und nach was suchen.“ In seinen bisherigen Täterrollen im „Tatort“ hat Bartholomäi seine Opfer unter anderem ertränkt, erschlagen, erwürgt oder die Treppe hinuntergestoßen.

Im 1000. Tatort bleibt es bei diesem einen Mord - am Ende stirbt Klapproths Ex durch eine Kugel, die ihm gegolten hat. Das war noch eher klassisch, davon abgesehen hatte die Jubiläumsfolge durchaus einige unerwartete Wendungen. In den sozialen Medien gab es dafür Lob, aber auch viel Kritik.

Kommentare (8)

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Herr Ernst Thoma

14.11.2016, 10:20 Uhr

Es gab mal eine Zeit, da war der Tatort ein Krimi - heute ist er regelmäßig nur Psychokacke mit kriminellen Anstrich! Gott sei Dank verfügt jedes Fernsehgerät über einen Umschalt- bzw. Ausschaltknopf!

G. Nampf

14.11.2016, 10:52 Uhr

@Ernst Thoma14.11.2016, 10:20 Uhr

Vollkommen richtig. Früher hatte ich keinen "Tatort" ausgelassen.

Heute schaue ich ihn nur noch selten.

Den 1000. habe ich nur deswegen gesehen weil es der 1000. war; ich fand ihn eher durchschnittlich.

Frau Annette Bollmohr

14.11.2016, 13:26 Uhr

Ich gucke eigentlich nur noch den Tatort aus Münster.

Aber nicht wegen der Plots, sondern wegen der Dialoge.

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