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11.06.2012

10:52 Uhr

TV-Quoten-Kampf

Jauch schlägt Plasberg

ARD-Talker Jauch hat seinem Kontrahenten Plasberg erstmals direkt die Quote vermiest. Als RTL-Quizmaster nahm er mit dem „Wer wird Millionär“-Promispecial der „Hart aber fair“-Konkurrenz fast drei Prozent Quote ab.

Besuchen sich auch schon mal gegenseitig in ihren Shows: Plasberg saß schon bei Jauchs RTL-Show „Wer wird Millionär?“ auf dem Ratestuhl, Jauch beim Jahresrück in Quizform „2011 - Das Quiz" der ARD. picture alliance

Besuchen sich auch schon mal gegenseitig in ihren Shows: Plasberg saß schon bei Jauchs RTL-Show „Wer wird Millionär?“ auf dem Ratestuhl, Jauch beim Jahresrück in Quizform „2011 - Das Quiz" der ARD.

DüsseldorfRTL hat der ARD die Quote verdorben – mittels des Mannes, der für beide Häuser arbeitet: Günther Jauch. Erstmalig ist die Doppelverpflichtung von Jauch damit für die öffentlich-rechtlichen zum Problem geworden. Sein Prominenten-Special von „Wer wird Millionär“, das der Kölner Sender RTL ausstrahlt, erreichte vergangene Woche 7,63 Millionen Zuschauer.

Weil die Sendung im Gegensatz zu den regulären Sendungen der Rateshow aber drei Mal so lang dauerte, stand Jauch, gleichzeitig ARD-Talker und RTL-Quizmaster, erstmalig in direkter Konkurrenz zu ARD-Kollegen Frank Plasberg mit dessen „Hart aber fair“, das um 21 Uhr startete.

Den Quotenkampf gewann Jauch deutlich: Plasberg kostete die ungewohnte Konkurrenz gut eine halbe Million Zuschauer. Der Marktanteil der Sendung, der in der Regel bei um die zehn Prozent liegt, fiel auf 7,7 Prozent. Das mag in der ARD einige irritiert haben, Plasberg dagegen kommentierte öffentlich aber nur „Es ist, wie es ist.“

Jauch dagegen verweist darauf, dass die Programmierung des Specials „ausschließlich Sache des Senders“ sei, wie das Hamburger Abendblatt berichtet. „Ich habe darauf keinen Einfluss.“  Auch die Kriterien,  nach denen der Kölner Sender bei der Programmierung vorgegangen sei, seien ihm nicht bekannt.

Kommentare (2)

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Tabu

11.06.2012, 11:57 Uhr

Wachstum-Quote-Konkurrenz.
Und wenn möglich,sollte man nach diesem Muster seine
Kinder gleich zu Beginn ihres Lebens danach ausrichten
und für die Märkte nutzbar machen..(

kuac

11.06.2012, 14:47 Uhr

Kein Wunder. Je banaler ein Program, desto höher die Quote!

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