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07.05.2014

08:14 Uhr

Versteigerung

Monet-Gemälde erzielt 27 Millionen Dollar

Ein Gemälde von Claude Monet hat auf einer Auktion in New York eine Summe von 27 Millionen Dollar eingebracht. Das Gemälde gehörte zum Erbe verstorbenen Millionärin Huguette Clarks und hatte für Streitigkeiten gesorgt.

Kunstwerke in einem Chrstie´s-Auktionshaus. ap

Kunstwerke in einem Chrstie´s-Auktionshaus.

New YorkDas Gemälde „Wasserlilien“ von Claude Monet hat bei einer Auktion in New York für 27 Millionen Dollar (19,5 Millionen Euro) den Besitzer gewechselt. Das 1907 entstandene Bild war zuletzt im Jahr 1926 öffentlich ausgestellt worden.

Es stammte aus dem Vermächtnis der 2011 verstorbenen amerikanischen Millionärin Huguette Clark, der Tochter des Gründers von Las Vegas, William A. Clark, und wurde wie andere Bilder der Sammlung beim Auktionshaus Christie's versteigert. Um das Erbe Clarks hatte es einen langen Rechtsstreit gegeben, der erst im vergangenen Herbst beigelegt worden war. Weitere Stücke aus der Sammlung sollen im Juni versteigert werden.

Insgesamt versteigerte Christie's am Dienstag 47 Kunstwerke und erzielte damit Einnahmen in Höhe von 285 Millionen Dollar (205 Millionen Euro). Aus dem Vermächtnis der deutschen Sammler Viktor und Marianne Langen wurde Pablo Picassos „Porträt von Dora Maar“ aus dem Jahr 1942 verkauft, das 22,5 Millionen Dollar erlöste.

Wassily Kandinskys abstrakte „Strandszene“ aus dem Jahr 1909 brachte 17,2 Millionen Dollar. Am (heutigen) Mittwoch steht beim ebenfalls traditionsreichen Auktionshaus Sotheby's eine Kunstversteigerung an, die einen Erlös von schätzungsweise 322 Millionen Dollar bringen soll.

Von

ap

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