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14.01.2014

15:41 Uhr

Vertragsverlängerung

Jauch talkt weiter in der ARD

Günther Jauch hat seinen Vertrag mit der ARD verlängert. Bis Ende 2015 wird er weiter seine Talkshow am Sonntag nach dem „Tatort“ moderieren. Trotz der Konkurrenz verbuchte die Jauch-Sendung 2013 steigende Quoten.

Günther Jauch wird seine gleichnamige Talkshow in der ARD weiterführen. dpa

Günther Jauch wird seine gleichnamige Talkshow in der ARD weiterführen.

Berlin/HamburgGünther Jauch wird auch über das Jahr 2014 hinaus dem Sonntagabend in der ARD nach dem „Tatort“ seinen Stempel aufdrücken. Der 57-jährige Moderator und Produzent vereinbarte mit dem zuständigen Norddeutschen Rundfunk (NDR) die Verlängerung der Zusammenarbeit von Mitte 2014 bis Ende 2015. Jauch, seit September 2011 für die ARD als Talkmaster im Einsatz, und der NDR bestätigten am Dienstag einen entsprechenden Bericht der Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“. Der NDR-Rundfunkrat muss dem Vertragswerk noch seine Zustimmung geben.

„Tatsächlich möchten der NDR und ich die Zusammenarbeit gern fortsetzen“, teilte Jauch der Nachrichtenagentur dpa mit. „Mit entsprechend einvernehmlichen Gesprächen sind wir auch durch.“ Ein NDR-Sprecher bestätigte, dass man sich mit Jauch über die „Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit“ einig sei. Dem Rundfunkrat wolle man nicht vorweggreifen. „Wir gehen von einer insgesamt einvernehmlichen Verlängerung von "Günther Jauch" aus“, hieß es.

Der künftige Vertrag sieht laut NDR 43 Sendungen vor, die vom Herbst 2014 bis Ende Ende 2015 zu sehen sein werden. Zu weiteren Details wollten weder der Sender noch Moderator Jauch, der die Talkshow mit seiner Firma Information & Unterhaltung I & U auch produziert, Stellung nehmen - auch nicht, ob die ARD-Verlängerung Einfluss auf Jauchs RTL-Engagements hat.

Jauch hatte den Sonntagabendsendeplatz 2011 von Anne Will, die auf den späten Mittwoch auswich, übernommen. Ein erstes Engagement war Anfang 2007 gescheitert, als Jauch sich nach diversen Konflikten innerhalb der ARD um seine Verpflichtung zurückzog.

Die ARD hatte bereits ihre Verträge mit den anderen Abend-Talkern, Anne Will, Sandra Maischberger und Frank Plasberg, verlängert. Einzig Reinhold Beckmann, bislang immer donnerstagabends auf Sendung, wird ab Herbst nicht mehr als Talker im Einsatz sein, sondern sich anderen Projekten widmen.

Die fünf ARD-Spättalks hatten nach Quoten gemessen im Jahr 2013 zumeist besser abgeschnitten als im Vorjahr. Vier der fünf Gesprächssendungen steigerten ihre Marktanteile im Vergleich zum Vorjahr. „Günther Jauch“ verbuchte auch dank der guten Vorgabe durch die „Tatort“-oder „Polizeiruf 110“-Krimis mit durchschnittlich 4,86 Millionen Zuschauern (17,0 Prozent Marktanteil) den höchsten Wert pro Ausgabe. Im Vorjahr waren es noch 4,57 Millionen Zuschauer (15,8 Prozent).

Höhere Marktanteile verbuchten auch „Hart aber fair“ mit Frank Plasberg (10,6 Prozent nach 9,7 Prozent), „Anne Will“ (10,6 statt 10,2 Prozent) und „Beckmann“ (7,6 statt 7,2 Prozent). Lediglich bei Menschen bei Maischberger“ lag der Marktanteil (11,2 Prozent) unter dem Vorjahreswert von 11,8.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

14.01.2014, 15:56 Uhr


Da das deutsche Fernsehpublikum auch auf Musikantenstadl und Rosamunde Pilcher steht, verwundert es nicht, dass ein "Harmlos-Talker" wie Herr Jauch offenbar ankommt.
.
Für mich ist er der gegenwärtig lnagweiligste Talker unter den vielen; aber wie bereits gesagt, kommt das offenbar beim anspruchslosen deutschen Publikum gut an.
.
Aus meiner Sicht gehört Herr Jauch eher in die Rubrik "Käptain Blaubär" in der Sendung mit der Maus.

Kritiker

14.01.2014, 15:59 Uhr

Wie viele Millionen EURO erhalten die Herren Jauch und Plasberg im Jahr von unseren GEZ-Zwangsgebühren?

Account gelöscht!

14.01.2014, 16:03 Uhr

Was mich angeht, schalte ich mich am Sonntagabend immer erst zum Schluss der "Harmlos-Schwätzerei" dazu, weil ich den Anfang von "Titel, Thesen, Temperamente", vorzugsweise moderiert von Herrn Moor, nicht versäumen möchte.

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