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07.05.2011

12:15 Uhr

Von Beuys bis Rubens

Museum Kunstpalast nach zwei Jahren wiedereröffnet

Es wurde eifrig renoviert und restauriert, doch nach zwei Jahren Zwangspause erstrahlt der Düsseldorfer Kunstpalast in neuem Glanz. Kunstkenner dürfen sich über einige Schätze freuen, die lange im Depot darben mussten.

Düsseldorf„Schatzhaus der Düsseldorfer Bürger“ wird das Museum Kunstpalast auch genannt. Doch mehr als zwei Jahre mussten die Werke von Cranach, Rubens, Liebermann, Corinth, Macke, Kirchner, Beuys und der Zero-Gruppe im Depot schlummern. Nun sind die Kunstschätze wieder ans Tageslicht geholt worden. Von diesem Samstag an werden die in frischen Farben gestrichenen und mit moderner Lichttechnik ausgestatteten Säle wieder geöffnet.

Besucher können einen einzigartigen Rundgang durch die Kunstgeschichte absolvieren - von der niederländischen und flämischen Malerei seit dem 15. Jahrhundert über die weltberühmte Düsseldorfer Malerschule im 19. Jahrhundert bis zur wieder aufgebauten Künstler-Kneipe „Creamcheese“ aus den 1960er Jahren mit einem großen Wandbild von Gerhard Richter.

Nebenbei wird deutlich, welche internationale Ausstrahlung Düsseldorf als künstlerische Ausbildungs- und Produktionsstätte bis heute hat. „Die Auseinandersetzung mit dem Ort Düsseldorf ist nie eine mit einem kleinen Horizont“, sagt der Generaldirektor des Museums, Beat Wismer - ein gebürtiger Schweizer.

Der Horizont ist zwar weit, aber Platz ist auch im sanierten Kunstpalast knapp. Wismer und seine Kuratoren haben 450 Kunstwerke ausgewählt, die die Vielfalt der 100.000 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Kunsthandwerksobjekte umfassenden Sammlung widerspiegeln: mittelalterliche Madonnen, japanische Kimono-Anhänger, ein hölzernes Moscheetor aus Nahost bis hin zu einem Möbelraum von Thomas Schütte.

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