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02.05.2014

14:42 Uhr

Wegen Grace-Kelly-Film

Monacos Fürstenfamilie boykottiert Cannes

Die Verfilmung des Lebens der Grace Kelly bringt Monacos Fürstenfamilie in Rage. Die Grimaldis boykottieren den Film, der in diesen Tagen bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere feiert. Er sei „völlig fiktiv“.

Die Bildkombo zeigt (l-r) die amerikanische Schauspielerin Grace Kelly in einem weißen Abendkleid (Foto von 1954) und die australische Schauspielerin Nicole Kidman. Kidman wird als Monacos Fürstin über die Leinwände der US-Kinos flimmern. dpa

Die Bildkombo zeigt (l-r) die amerikanische Schauspielerin Grace Kelly in einem weißen Abendkleid (Foto von 1954) und die australische Schauspielerin Nicole Kidman. Kidman wird als Monacos Fürstin über die Leinwände der US-Kinos flimmern.

MonacoAus Protest gegen die Vorführung des Films „Grace von Monaco“ wird die Fürstenfamilie von Monaco nicht an der Eröffnung des Filmfestivals in Cannes am 14. Mai teilnehmen. Die Familie wolle in keiner Weise mit diesem Film über den Weg der US-Filmschauspielerin Grace Kelly zur monegassischen Fürstin Gracia Patricia in Verbindung gebracht werden, hieß es in einem Kommuniqué des Fürstenpalastes von Freitag.

Der Film des französischen Regisseurs Olivier Dahan sei in keiner Weise realistisch. Der Regisseur und die Produzenten „haben es abgelehnt, die zahlreichen Anmerkungen der Familie zu berücksichtigen“, hieß es. Das Fürstentum hat bereits bei den Dreharbeiten gegen den Film protestiert. Er sei zum Teil reine Fiktion, historisch ungenau und eine Verdrehung der Familiengeschichte.

Der Film dreht sich um eine Zeit im Leben der US-Schauspielerin Grace Kelly, die 1956 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere den Fürsten Rainier III von Monaco heiratete. Gespielt wird Kelly von Hollywoodstar Nicole Kidman.

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