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17.03.2003

18:18 Uhr

Papier ist unterschrieben

Lauterns Sanierungskonzept steht

Das Konzept zur Sanierung des mit 40 Mill. ? verschuldeten Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern hat die letzte Hürde genommen. Wenige Stunden vor Ablauf der Frist für die Abgabe der Lizenzunterlagen bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) stimmte am Montag mit der Kreissparkasse Kaiserslautern auch der Hauptgläubiger des Traditionsvereins der Umsetzung zu.

HB/dpa KAISERSLAUTERN. Damit haben alle Beteiligten das Papier unterschrieben. "Ich bin zuversichtlich, dass wir in der Bundesliga bleiben und die Lizenz bekommen", sagte FCK-Vorstandschef René C. Jäggi der dpa.

Allerdings gilt das Sanierungskonzept nur für die Bundesliga. Ein Abstieg in die 2. Bundesliga würde ein zusätzliches Finanzloch von etwa 13 Mill. ? reißen. "Natürlich haben wir auch für diesen Fall geplant. Aber ich sehe dies nur als Notfallplan an, denn ich glaube fest daran, dass wir nicht absteigen", so Jäggi, der die Lizenzunterlagen bis Montagnachmittag noch nicht unterschrieben hatte. Kernpunkt darin ist die Absichtserklärung des Landes Rheinland-Pfalz, der Stadt Kaiserslautern, der Banken und des Hauptsponsors (DVAG), den Verein durch die Übernahme des Fritz- Walter-Stadions zu sanieren.

Die Zustimmung der Kreissparkasse war erst in letzter Sekunde erfolgt, weil die Verhandlungen über die Sicherung eines Darlehens für den Transfer des Brasilianers Lincoln in Höhe von 3,5 Mill. ? noch nicht abgeschlossen waren. Der dazu vom Vorstand und dem Verwaltungsratsvorsitzenden des Geldinstitutes eingebrachte Kompromissvorschlag wurde am Montag vom Verwaltungsrat befürwortet.

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