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15.06.2000

15:11 Uhr

dpa LONDON. Nach der Einschüchterung und Vertreibung weißer Farmer in Simbabwe will Präsident Robert Mugabe jetzt auch gegen ausländische Besitzer von Goldminen und anderen Bergwerken vorgehen. Dem in London erscheinenden "Independent" sagte Mugabe, er wolle die "Afrikanisierung" seines Landes vorantreiben. "Nach der Landreform sind jetzt die Minen dran." In Simbabwe sind für den 24. und 25. Juni Parlamentswahlen angesetzt.

Nach Ansicht Mugabes gibt es in Simbabwe "zu viele Briten". In den Gold- und Kupferminen müssten künftig Afrikaner als "Besitzer und nicht nur als Arbeiter" tätig werden. Sobald die Umverteilung von Land an Schwarze abgeschlossen sei, werde es zur "kompletten Übernahme" der Rohstoffquellen kommen, kündigte Mugabe an.

Die Gold- und Kupferminen des Landes, sowie der Abbau von Eisen und Asbest, sind weitgehend in der Hand britisch oder südafrikanisch geführter Konzerne.

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