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02.08.2000

11:21 Uhr

vwd AP TOKIO. Der japanische Kabinettsekretär Hidenao Nakagawa ist am Mittwoch wegen einer Spendenaffäre zurückgetreten. Es ist der zweite Rücktritt in der neugebildeten Regierung von Ministerpräsident Yoshiro Mori wegen fragwürdiger Spenden seit Sonntag. Wie das Büro des Ministerpräsidenten mitteilte, nahm Nakagawa 1997 von zwei Spendern 8,5 Mill. JPY an. Nakagawa sagte nach Angaben eines Regierungssprechers, er habe gegen keine Gesetze verstoßen, da er direkt nicht mehr als die erlaubten 1,5 Mill. JPY angenommen habe. Der Rest sei ihm über politische Organisationen zugeleitet worden.

In den Medien wurde Nakagawa vorgeworfen, sein Verhalten habe gegen den Geist der Parteispendengesetze verstoßen. Am Sonntag trat Moris Wirtschaftsberater Kimitaka Kuze zurück, nachdem bekannt wurde, dass er zwischen 1989 und 1994 fast 230 Mill. Yen von der Mitsubishi-Bank erhalten habe.

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