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17.01.2001

12:04 Uhr

PCCW bauen Verluste des Vortages aus

Börse Hongkong schließt wegen China-Werten schwächer

Die Börse Hongkong hat am Mittwoch wegen Verlusten bei chinaverbundenen Werten im negativen Bereich geschlossen. Der Hang-Seng-Index gab 101,67 Punkte oder 0,66 % auf 15 261,48 Zähler nach.

Reuters HONGKONG. Händler erklärten, die Nachricht, dass der chinesische Regierungschef Zhu Rongji eine angekündigte Untersuchung der Börsenbehörse im Zusammenhang mit möglichen Manipulationen des Aktienmarktes durch chinesische Firmen befürworte, habe den Markt belastet. Der Red-Chip-Index , der alle Firmen mit Geschäftsausrichtung auf China umfasst, schwächte sich um 4,41 % 1099,62 Punkte ab.

Die grössten Verluste sahen die Titel des Finanzkonglomerats China Everbright , die um 14,62 % auf 7,30 HK-Dollar absackten. "Kurzfristig dürften die chinaverbundenen Werte noch weiter unter Druck kommen", schätzte ein Händler.

Die im Hang Seng enthaltenen China Resources verloren 8,37 % auf 10,40 HK-Dollar. Auch Pacific Century CyberWorks (PCCW) bauten die Verluste der Vortage weiter aus und schlossen um 5,49 % tiefer mit 3,88 HK-Dollar. Bei den Immobilientiteln fielen Swire Pacifc 1,9 % auf 51,50 HK-Dollar und Henderson Land gaben um 2,1 % auf 41,90 HK-Dollar nach. Die Aktien der auf den Philipinen engagierten Fist Pacific sackten um 5,68 % auf 2,08 HK-Dollar ab.

Eine Reihe von Anlegern wechselten vor diesem Hintergrund in den Banken- und Versorgungsbereich, hiess es. Bank of East Asia legten 2,16 % auf 21,30 HK-Dollar zu. Den Gesamtmarkt hinter sich liessen Sinopec , die um 6,31 % auf 1,18 HK-Dollar kletterten.

Die kommenden Neujahrfeiertage in China dürften viele Anleger dzu veranlassen, an den Seitenlinien zu verharren, sagten Händler.

Der Börsenumsatz betrug 8,43 (Vortag 7,2) Mrd. HK-Dollar.

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