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26.01.2003

16:24 Uhr

Per Handschlag

Gottschalk verlängert Vertrag beim ZDF

ZDF-Senderchef Markus Schächter will den erfolgreichen TV-Entertainer bei der nächsten Fußball-WM 2006 in Deutschland einsetzen.

Foto: dpa

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hps/oli/pes MAINZ/DÜSSELDORF. Der TV-Entertainer Thomas Gottschalk bleibt dem ZDF treu. "Thomas Gottschalk hat per Handschlag seinen Vertrag für ,Wetten, dass ...?? bis 2006 verlängert", sagte ZDF-Intendant Markus Schächter dem Handelsblatt. Gottschalk, der mit "Wetten, dass...?" nach Angaben des Senders die erfolgsreichste TV-Show in Europa moderiert, hatte erst im März letzten Jahres seinen Vertrag bis 2005 verlängert. Die Entscheidung über ein weiteres Jahr sei bereits im Umfeld der Telemesse in Köln gefallen, bestätigte gestern ein ZDF-Sprecher.

Das ZDF hat mit dem 52-jährigen Gottschalk noch große Pläne. So will ZDF-Chef Schächter den gebürtigen Franken auch für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland einsetzen. "Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wird das Fernsehereignis das Jahrzehnts. Thomas Gottschalk wird dabei eine wichtige Rolle für das ZDF spielen", sagte der frühere Programmdirektor, ohne Details zu nennen. Schächter, der Gottschalk trotz mancher Kritik seit vielen Jahren persönlich verbunden ist, will zusammen mit der ARD die Fernsehrechte an der WM 2006 erwerben. Der genaue Kaufpreis muss allerdings mit der in der Schweiz ansässigen Sportrechteagentur Infront, die aus der früheren Kirch Sport hervorgegangen ist, noch ausgehandelt werden. Zuletzt war eine Summe von 500 Mill. Euro genannt worden.

In Mainz ist die Zufriedenheit mit Gottschalk hoch. Am vergangenen Samstagabend sahen 16,25 Millionen Zuschauer die 140. Ausgabe der Wettsendung, die von Gottschalk mit Unterbrechungen seit Herbst 1987 moderiert wird. Mit weit überdurchschnittlichen Quoten wie zuletzt von 50,7 % ist die Show die erfolgsreichste Unterhaltungssendung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. "Diese Quoten sind sehr gut", hieß es am Sonntag in Mainz. Für das ZDF ist das TV-Format auch ein kommerzieller Erfolg. Die Fernsehrechte an der Idee erwarb der Mainzer Sender bereits vor Jahren vom Erfinder, dem Fernsehmoderator Frank Elstner. Mittlerweile ist "Wetten, dass . . .?" an zahlreiche Sender in Europa verkauft worden, beispielsweise an die italienische RAI.

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