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06.02.2002

10:31 Uhr

Peres sieht keine Alternative zu Palästinenserpräsident

Burns versichert Zusammenarbeit der USA mit Arafat

Die USA werden nach den Worten ihres Nahost-Gesandten William Burns auch weiterhin mit Palästinenserpräsident Jassir Arafat zusammenarbeiten.

afp KAIRO/JERUSALEM. Arafat sei der "gewählte Führer des palästinensischen Volkes", erklärte Burns nach einem Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak am Mittwoch in Kairo. Die USA arbeiteten auch in Zukunft mit der Autonomiebehörde zusammen, versicherte der US-Sondergesandte für den Nahen Osten.

Zuvor hatte bereits der israelische Außenminister Schimon Peres erklärt, für Arafat gebe es derzeit keinen Ersatz. Wenn Ministerpräsident Ariel Scharon führende Palästinenser treffe, dann verhandele er in Wirklichkeit mit Vertretern von Arafat, sagte Peres mit Blick auf ein Geheimtreffen Scharons aus der vergangenen Woche. Arafats Berater wollten den Palästinenserchef nicht ersetzen, betonte Peres. Das wisse Scharon auch.

Der israelische Regierungschef wollte US-Präsident George W. Bush am Donnerstag in Washington nach eigenen Worten vorschlagen, "Arafat zu ignorieren, zu boykottieren, keinen Kontakt mit ihm zu haben und keine Delegation zu ihm zu schicken". "Es gibt andere Palästinenserführer, und ich werde sie treffen", hatte Scharon in einem am Freitag veröffentlichten Interview erklärt.

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