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11.01.2001

13:21 Uhr

NEW YORK. Die Krise im kalifornischen Strommarkt dauert an. Es kursieren Bedenken, dass die zwei größten Stromversoger des Bundesstaates vor der Pleite stehen. Der Marktführer PG&E gab gestern die Streichung der Quartalsdividende bekannt.

Auf Grund eines Stromdefizits musste der Konzern zu überteuerten Preisen Energie einkaufen. Da die höheren Kosten nicht an den Verbraucher weitergeleitet werden konnten, enstand ein Verlust in Höhe von 6,6 Mrd. $.

Genehmigt Gouverneur Gray Davis keine Anhebung der Stromgebühren, steht der Konzern vor deutlichen Finanzproblemen. PG&G muss in den nächsten acht Wochen 2,21 Mrd. $ an Stromrechnungen zahlen. Ein Vielfaches der zur Verfügung stehenden Barmittel. Davis lehnt dennoch eine Bürgschaft des Bundesstaates für einen Teil der Verbindlichkeiten von PG&E ab.

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