Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.01.2003

13:15 Uhr

Pharmakonzern rechnet mit Gewinnrückgang

Nachahmer machen Astra-Zeneca das Leben schwer

Europas zweitgrößter Pharmakonzern Astra-Zeneca rechnet für das laufende Jahr mit einem Gewinnrückgang angesichts der Nachahmer-Konkurrenz in den USA für sein verkaufsstarkes Magenmittel Prilosec.

Reuters LONDON. Vor Sonderposten werde der Gewinn je Aktie 2003 voraussichtlich auf 1,50 bis 1,65 Dollar sinken, teilte Astra-Zeneca am Donnerstag mit. Im vergangenen Jahr war der Gewinn je Aktie nach Unternehmensangaben noch um sieben Prozent auf 1,84 Dollar gestiegen, womit Astra-Zeneca am oberen Rand der Markterwartungen lag. Analysten hatten für 2002 einen Gewinn je Aktie zwischen 1,78 und 1,84 Dollar prognostiziert.

Der Pharmakonzern steigerte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr seinen Umsatz um neun Prozent auf 17,84 Milliarden Dollar. Der Vorsteuergewinn nahm um drei Prozent auf 4,39 Milliarden Dollar zu.

Astra-Zeneca baut derzeit darauf, mit einer Reihe neuer Arzneimittel die Umsatzlücke zu schließen, die der Marktauftritt kostengünstiger Nachahmer von Prilosec für den Konzern bedeutet. Im Dezember waren mit dem Schwarz-Pharma-Mittel Omeprazol erstmals Generika für Prilosec, das außerhalb Nordamerikas als Losec bekannt ist, in den Vereinigten Staaten auf den Markt gekommen. Aber der Umbau des Medikamentenbestands bei Astra-Zeneca dauert nach Angaben von Branchenexperten länger als erwartet. Bei zwei neuen Schlüsselpräparaten des Konzerns, dem Cholesterinsenker Crestor und dem Lungenkrebsmittel Iressa, verzögert sich der Marktstart in den USA noch.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×