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21.01.2002

16:14 Uhr

Pharmaprodukte maßgeblich

Johnson & Johnson gibt sich optimistisch

Die Johnson & Johnson, New Brunswick, ist auch nach dem 11. September optimistisch geblieben. Noch im Oktober kündigte der US-Mischkonzern an, sein Ergebnis für das Jahr 2001 werde mit 1,90 $ je Aktie über den Prognosen der Analysten von 1,88 $ liegen. Deshalb rechnen Marktbeobachter bei Vorlage der Zahlen am Dienstag nicht mit bösen Überraschungen.

vwd NEW BRUNSWICK. Denn auch für 2002 hat Johnson & Johnson bereits eine erfreuliche Entwicklung in Aussicht gestellt: Der Umsatz werde um 10 bis 11 % zulegen, das Ergebnis je Aktie werde bei 2,22 $ liegen, lautet die Prognose von CFO Bob Daretta.

Allerdings räumte er ein, dass diese um 0,04 $ über den bisherigen Schätzungen liegende Prognose auf die Änderung der Bilanzierungsvorschriften in Bezug auf den Goodwill zurückzuführen sei. Bereits im dritten Quartal hatte der Konzern bewiesen, dass er im Stande ist, Konjunkturtiefs unbeschadet zu überstehen: Mit 0,49 $ je Aktie lag der Gewinn leicht über den Schätzungen der Analysten, die im Mittel 0,48 $/Aktie vorausgesagt hatten. Insbesondere die Sparte Pharmaprodukte hatte zum Erfolg beigetragen: Sie verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 17,4 % auf 3,7 Mrd. $. Dennoch gibt es auch bei Johnson & Johnson einige Flecken.

So liegt gegen den Konzern eine Sammelklage wegen Diskriminierung von farbigen Arbeitskräften vor, die nach Ansicht von Juristen durchaus Aussicht auf Erfolg verspricht. Dem in New Brunswick ansässigen Unternehmen wird vorgeworfen, die aus Hispanos und Farbigen bestehende Minderheit bei Bewerbungen systematisch ausgegrenzt zu haben. Wer es dennoch schaffte, die hohe Eingangshürde zu nehmen, habe in dem Konzern keinerlei Aufstiegschancen gehabt, werfen farbige Kläger Johnson & Johnson vor. Allerdings sehen Branchenbeobachter dieses gegen den Konzern anhängige Verfahren nicht als eine ernsthafte Bedrohung für dessen Gewinn an.

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