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02.01.2001

11:42 Uhr

dpa MÜNCHEN. Der Zigarettenkonzern Philip Morris hat in Deutschland Marktanteile verloren. Im vergangenen Jahr sei der Anteil um 1,6 % auf 38,8 % gefallen, schrieb der neue Geschäftsführungsvorsitzende der Philip Morris GmbH (München), Hermann Waldemer, in der Firmenzeitschrift "PM Report". Mit 89,7 Mrd. Zigaretten sei dennoch ein Produktionsrekord aufgestellt worden. Die Zigaretten-Produktion in den drei deutschen Werke in München, Berlin und Dresden soll in den nächsten drei Jahren nach seinen Angaben auf deutlich über 95 Mrd. Stück erweitert werden.

Noch immer habe Philip Morris hier zu Lande bei den Marktanteilen einen Vorsprung von 15 % auf den nächsten Wettbewerber, betonte Waldemer. Auch die anderen großen Hersteller hätten Stagnation oder leichte Rückgänge hinnehmen müssen. Davon profitiert hätten die Handelsmarken. Bei Philip Morris sei das Minus beim Marktanteil vor allem auf die Marke Marlboro zurückzuführen. "Hiermit können und werden wir uns nicht abfinden", schrieb Waldemer. Das Ziel, Marlboro "zurück auf Wachstumskurs zu bringen", müsse oberste Priorität haben.

In den vergangenen fünf Jahren habe Philip Morris in seine deutschen Produktionsanlagen 811 Mill. DM investiert, hieß es in dem Artikel. Für die nächsten drei Jahre seien weitere 324 Mill. DM beantragt. Der bisherige Philip Morris-Chef in Deutschland, Karsten Schmidt, war Ende Oktober aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Waldemer war zuletzt geschäftsführender Direktor der französischen Philip Morris-Tochter.

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