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29.01.2003

16:25 Uhr

Philips bleibt optimistisch

Konsumenten-Elektronik behauptet sich gegen den Trend

Trotz der anhaltenden Wirtschaftsflaute hat sich die Konsumenten-Elektronik nach Angaben des Elektronik- Herstellers Philips im vergangenen Jahr behaupten können. "Der Umsatz in der Branche ist 2002 sogar gestiegen", sagte Hans-Joachim Kamp, Deutschland-Chef des niederländischen Unternehmens, am Mittwoch in Hamburg. Detaillierte Bilanzzahlen will Philips am 11. Februar bekannt geben.

HB/dpa HAMBURG. Im Gegensatz zu anderen Branchen sei die Konsumenten-Elektronik selbst in wirtschaftlich und politisch schwierigen Zeiten wie heute kaum von Kaufzurückhaltung betroffen, sagte Kamp. Für die klassischen Vertriebskanäle habe die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zwar einen leichten Rückgang von knapp einem Prozent ermittelt. "Wir wissen jedoch, dass 2002 ein erheblicher Umsatz an Elektronik- Produkten über Discount-Märkte abgewickelt wurde", sagte Kamp. "Zählt man die Umsätze in den klassischen und Discount-Vertriebswegen zusammen, können wir also von einem Wachstumsmarkt sprechen."

Derzeit gebe es eine heftige Diskussion darüber, ob künftig der PC, der Fernseher oder sogar das Handy künftig die Hauptrolle im vernetzten Haushalt spielen wird, sagte Rudy Provoost, Vize-Präsident der Sparte Consumer Electronics bei Philips. "Hier tobt zur Zeit ein Kampf um einen neuen Markt, der so nur einmal alle zehn Jahre ausgetragen wird und Branchen wie die Unterhaltungselektronik, IT, Telekommunikation und Medien nachhaltig beeinflusst."

Nach Angaben von Kamp hat Philips in der Berichtsperiode August/September 2002 erstmals die Marktführerschaft im deutschen Markt in der Konsumenten-Elektronik übernommen und in der Folgezeit diese Position weiter ausgebaut.

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