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08.02.2001

14:53 Uhr

dpa-afx AMSTERDAM. Die Aktien des Elektronikkonzern Philips haben sich am Donnerstagmittag von ihrem bisherigen Tagestiefstand bei 35,15 Euro erholt. Am Morgen waren die Aktien nach den Zahlen für das vierte Quartal und dem verhaltenen Ausblick für das Geschäftsjahr 2001 unter Druck geraten. Um 14.30 Uhr lag der Aktienkurs bei 36,95 Euro mit 0,41 % im Plus. Der Leitindex AEX lag zeitgleich mit 624,57 Zählern um 0,06 % leicht im Minus.

"Auf den ersten Blick scheinen die Zahlen enttäuschend, aber insgesamt gesehen sind sie hervorragend", sagte ein Händler einer internationalen Investmentbank. "In den letzten zweieinhalb Wochen ist der Aktienkurs von 45 auf 35 Euro gefallen, und jetzt kaufen Anleger wieder, weil sie sich die Chance eines guten Einstiegskurses nicht entgehen lassen wollen", sagte der Händler.

Die Analysten der Commerzbank bekräftigten ihre Kaufempfehlung für Philips und bezeichneten die Aktie als die beste Kaufmöglichkeit des Sektors. BNP stuft die Aktie weiterhin als "outperformer" mit überdurchschnittlicher Entwicklung ein und nennt ein Kursziel von 53 Euro.

Die Analysten der Société Genérale empfehlen ebenfalls Philips zum Kauf. Nach ihrer Einschätzung seien die Fundamentaldaten nicht hervorragend, aber auch "nicht schlechter als der Durchschnitt". SNS weist darauf hin, dass Elektronikkonsumwerte insgesamt ein "bemerkenswert schlechtes viertes Quartal" hatten, während sich Halbleiterwerte besser entwickelten als erwartet. SNS erwartet wenige Herabstufungen von Philips durch Analysten und schätzt den Titel selbst als "Outperformer" ein.

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