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16.01.2001

12:17 Uhr

Reuters HAMBURG. Die Phoenix AG erwartet im laufenden Geschäftsjahr 2001 einen deutlichen Anstieg bei Umsatz und Gewinn. Der Autozulieferer bezifferte den erwarteten Umsatzanstieg am Dienstag mit acht Prozent, die je zur Hälfte aus Zukäufen und aus eigenem Wachstum erwirtschaftet werden sollen. Beim Gewinn sollten sich zudem positive Effekte aus der Restrukturierung auswirken, so dass das Ergebnis "signifikant über dem Vorjahr" liegen werde. Im abgelaufenen Jahr 2000 verbuchte der Konzern zwar einen steigenden Umsatz, aufgrund von Einmalkosten für die Produktionsverlagerung aber ein geringeren Gewinn. Den Aktionären soll trotzdem eine stabile Dividende zufließen.

Das Ertragsziel von sechs Prozent Ebit-Rendite (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) werde nach der vollständigen Umsetzung des Strukturprojekts wie geplant im zweiten Halbjahr 2001 erreicht werden, teilte Phoenix weiter mit. Einmalkosten aus der Verlagerung von Produktionsstätten an kostengünstigere Standorte seien in 2000 Hauptgrund dafür gewesen, dass das Ergebnis vor Steuern und Zinsen um vier Mill. Euro auf 34,5 Mill. Euro gesunken sei. Die Effekte aus bereits erfolgten Verlagerungen zeigten, dass die erwünschte Kostenreduktion in vollem Umfang erreicht werde. Der wesentliche Teil der daraus resultierenden Ergebnisentlastung werde bereits im Geschäftsjahr 2001 eintreten, hieß es.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte Phoenix den Umsatz vorläufigen Zahlen zufolge um 10,5 % auf rund 950 Mill. Euro. Ohne Zukäufe sei der Umsatz um 7,6 % auf 925 Mill. Euro gewachsen. Dabei hätten die Kerngeschäftsfelder um 12,6 % auf 833 Mill. Euro und die übrigen Bereiche um 2,5 % auf 117 Mill. Euro zugelegt. Der Anteil der Kerngeschäftsfelder am Gesamtumsatz habe sich auf nunmehr 88 % erhöht.

Den Aktionären soll für 2000 eine stabile Dividende von 0,61 Euro zufließen.

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