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23.04.2003

12:32 Uhr

Plädoyer für starke Rolle der Uno

Mubarak fordert Ende der Besatzung im Irak

Ägyptens Präsident Husni Mubarak hat in einer Fernsehansprache verlangt, dass die Vereinten Nationen eine entscheidende Rolle bei der Wiederherstellung von Stabilität und Sicherheit im Irak spielen sollten.

HB/dpa KAIRO. Ägyptens Präsident Husni Mubarak hat ein Ende der Besatzung des Iraks und einen schnellstmöglichen Truppenrückzug angemahnt. In einer Fernsehansprache verlangte Mubarak am Mittwoch in Kairo, dass die Vereinten Nationen eine entscheidende Rolle bei der Wiederherstellung von Stabilität und Sicherheit im Irak spielen sollten. Außerdem müsse in Bagdad sofort eine legitime neue Regierung gebildet werden, die von allen Irakern gewählt werde und alle Richtungen der Gesellschaft repräsentiere.

Mubarak warnte vor einer Ausbreitung von Chaos und einer humanitären Katastrophe als Folge der militärischen Besatzung. Ägypten habe viele Male vor den Gefahren eines "nicht ausgewogenen Krieges" gewarnt, aber niemand habe auf den Rat und die Warnungen gehört, sagte der Staatschef.

Mubarak forderte die US-Regierung zudem auf, eine aktive Rolle im Nahost-Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern einzunehmen. Die USA und die internationale Gemeinschaft müssten dafür sorgen, dass der Nahost-Friedensplan von beiden Konfliktparteien umgesetzt werde. Ziel bleibe eine unabhängiger Palästinenserstaat im Jahr 2005.

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