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19.02.2002

15:42 Uhr

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Plasmaselect will Verlust fast halbieren

Die Biotechnologiefirma Plasmaselect will im laufenden Geschäftsjahr 2001/02 ihren Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) nahezu halbieren und die Umsätze etwa verdoppeln.

rtr BERLIN. Der Chef des am Neuen Markt notierten Unternehmens, Karl-Heinz Riggers, sagte am Dienstag in Berlin, er verspreche sich durch die Konzentration auf das Kerngeschäft der Adsorbertechnologie ein Umsatz- und Gewinnplus. Zudem solle der Ausbau der Bereiche Medizintechnik und Klinik-Lösungen zu einem besseren Ergebnis beitragen.

Er rechne mit einem Ebit von minus 7,68 Mill. ? (Vorjahr minus 13,93 Mill. ?). Zudem erwarte er einen Umsatz von 31,9 Mill. ? (15,4 Mill. ?). Die Restrukturierungsmaßnahmen seien abgeschlossen. Bei der Adsorbertechnologie wird den Angaben zufolge Blut außerhalb des Körpers gereinigt. PlasmaSelect wolle sich verstärkt darum bemühen, dass Krankenkassen regelmäßig die Kosten für eine entsprechende Behandlung übernähmen. Dafür sollen Studien in Auftrag gegeben werden, um den Erfolg der Therapie zu bestätigen. Dies werde mindestens zwei Jahre dauern, sagte Riggers. Dann rechne man mit weiteren zwölf Monaten, bis es zur Kostenerstattung der Krankenkassen komme. Studien gingen derzeit von einem Marktpotenzial für die Therapien von PlasmaSelect in Europa und den USA von etwa 1,5 Mrd. ? aus.

Da die Umsätze in der Sparte Adsorbertechnologie hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren, hatte das Unternehmen im Herbst etwa 50 Stellen abgebaut. Konzernweit hat PlasmaSelect den Angaben zufolge rund 180 Beschäftigte. PlasmaSelect-Aktien notierten am Dienstagnachmittag 4,86 % tiefer bei 2,35 ?.

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