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29.06.2000

13:49 Uhr

dpa KÖLN/HAMBURG. Der Westdeutsche Rundfunk, größter Sender in der ARD, will einen Online-Dienst zum "dritten Standbein" neben Hörfunk und Fernsehen ausbauen. Wie WDR-Intendant Fritz Pleitgen am Mittwochabend in Köln ankündigte, wird der WDR spätestens bis Januar 2001 einen journalistischen Online-Dienst mit etwa 30 bis 35 Mitarbeitern aufbauen. Die Kosten im ersten Jahr bezifferte Pleitgen auf sieben bis acht Mill. DM.

Pleitgen betonte, dass die WDR-Aktivitäten mit der ARD synchronisiert werden. Es gehe darum, die Internet-Adresse "ard.de" als Informations-Portal zu einer "Dachmarke" auszubauen. "Im Meer der Angebote muss man Marken setzen, die für den Nutzer zum Inbegriff von Qualität und Verlässlichkeit werden", erklärte der WDR-Chef. Die ARD halte dazu alle Trümpfe in der Hand. Das stärkste Angebot werde von der "Tagesschau" kommen.

Eine Konkurrenz für die Printmedien sehe er mit dem Online-Dienst nicht, sagte Pleitgen. Der WDR-Intendant wies darauf hin, dass der Sender bereits mit einem umfangreichen, das Programm begleitenden Angebot im Internet vertreten sei. Der neue Online-Dienst werde auch kontinuierlich Nachrichten offerieren.

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