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10.03.2003

11:22 Uhr

Polen und Tschechien überholt

China war 2002 Wachstumsmarkt für deutsche Exporte

China war im vergangenen Jahr der Wachstumsmarkt für deutsche Exporteure. Im Gesamtjahr 2002 stiegen die Ausfuhren nach China um fast 20 % auf 14,5 Mrd. ?, bei einem Gesamt-Export von knapp 650 Mrd. ?, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte.

Reuters WIESBADEN. Im Dezember überholte China als Käufer deutscher Waren im Wert von 1,4 Mrd. ? Polen und die Tschechische Republik, die jeweils Produkte für 1,2 Mrd. ? importierten.

Die USA blieben im vergangenen Jahr nach Frankreich der zweitwichtigste Abnehmer deutscher Produkte. Die Exporte in die USA lagen jedoch mit 66,6 Mrd. ? knapp zwei Prozent unter dem Vorjahr, was Volkswirte vor allem auf die schwächelnde US-Wirtschaft und den stärkeren Euro zurückführen. Im Dezember lagen die US-Exporte leicht über dem Niveau vom Dezember 2001.

Frankreich gab 2002 für Waren aus Deutschland knapp 70 Mrd. ? aus. Der Wert von Exporten in alle Länder der EU zusammen stieg im vergangenen Jahr knapp ein Prozent auf knapp 355 Mrd. ?. Damit gingen etwa 55 % der deutschen Exporte in die EU und gut zehn Prozent in die USA.

Auf Grund der Wirtschaftsflaute in Deutschland sanken die Importe im Gesamtjahr um fast vier Prozent auf rund 522 Mrd. ?. Auch bei den Einfuhren legte China mit plus 5,6 % als fast einziges Land zu, während Deutschland 13 % weniger US-Waren und knapp drei Prozent weniger Produkte aus EU-Ländern kaufte.

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