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24.02.2003

19:01 Uhr

Politik dominiert den Markt

Irak-Krise treibt Anleger in Gold

Investoren flüchten angesichts der kritischen weltpolitischen Lage in das als krisensicher geltende Edelmetall.

rtr LONDON/ZÜRICH. Gold hat am Montag im europäischen Handel zugelegt. Die von den USA und Grossbritannien angekündigte zweite Irak-Resolution unterstützte die "Flucht" in das als krisensicher geltende gelbe Metall, sagten Händler. "Die Politik bleibt das dominante Thema am Goldmarkt," sagte ein Händler. Unterstützung kam auch vom schwachen Dollar und den nachgebenden Aktien.

Der Resolutionsentwurf, dessen Einbringung im UNO-Sicherheitsrat in New York am Nachmittag lokaler Zeit erwartet wird, soll laut diplomatischen Kreisen zu einem Krieg gegen das Land ermächtigen und feststellen, dass der Irak die Abrüstungsauflagen der UNO nicht erfüllt hat. Die USA und Grossbritannien fordern eine rasche Behandlung der Resolution.

Das Nachmittagsfixing in Londoner erfolgte bei 355,20 Dollar je Feinunze nach 352,90 Dollar am Morgen und 352,30 Dollar am Freitagnachmittag. Der Spotpreis lag zu Handelsende in Europa bei 356,25/357,00 nach 351,05/351,80 Dollar zum Freitagsschluss in New York.

Silber stieg auf 4,70/4,72 (New York 4,66/4,68) Dollar. Platin notierte zuletzt bei 672/677 (666/671) Dollar und Palladium bei 249/257 (248/253) Dollar.

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