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15.06.2016

17:04 Uhr

Wegen Brexit-Risiken

Investoren tippen auf weitere EZB-Zinssenkung

Am 23. Juni entscheiden die Briten über ihren Verbleib in der EU. Ein Ausstieg könnte nach Ansicht von Experten die Wachstumsaussichten der Union eintrüben. Das macht eine weitere Zinssenkung der EZB wahrscheinlicher.

Der EZB-Chef Mario Draghi hatte im März die Erwartung geäußert, dass 2016 keine weiteren Zinssenkungen nötig werden dürften. dpa

Mario Draghi

Der EZB-Chef Mario Draghi hatte im März die Erwartung geäußert, dass 2016 keine weiteren Zinssenkungen nötig werden dürften.

LondonEin möglicher Ausstieg Großbritanniens aus der EU löst an den Märkten Spekulationen über eine weitere Zinssenkung der EZB in diesem Jahr aus. Gut eine Woche vor dem Brexit-Referendum ließ sich an den Kursen am Geldmarkt eine 80-prozentige Wahrscheinlichkeit ablesen, dass es bis zum Jahresende zu einer weiteren Kappung des – aktuell negativen – Einlagezinses um zehn Basispunkte kommt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Strafzins für das Parken von Geld bei der Notenbank im März auf minus 0,4 Prozent gesetzt, um die Banken zur verstärkten Vergabe von Krediten anzuregen. Zugleich äußerte EZB-Chef Mario Draghi die Erwartung, dass 2016 keine weiteren Zinssenkungen nötig werden dürften. Die Briten entscheiden am 23. Juni über einen Ausstieg aus der EU, der nach Ansicht mancher Experten die kurzfristigen Wachstumsaussichten der Europäischen Union eintrüben könnte.

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Von

rtr

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