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11.05.2015

07:37 Uhr

Amtliche Hochrechnung

Knappe Mehrheit für Rot-Grün in Bremen

Bremen kann weiter von Rot-Grün regiert werden. Allerdings musste die Koalition erhebliche Verluste hinnehmen. Die beiden Parteien bekommen nun auf 44 der 83 Sitze in der Bürgerschaft. Hier das amtliche Endergebnis.

Die Grüne Karoline Linnert und Bürgermeister Jens Böhrnsen von der SPD. Reuters

Rot-Grün

Die Grüne Karoline Linnert und Bürgermeister Jens Böhrnsen von der SPD.

BremenBremens rot-grüne Regierung hat bei der Bürgerschaftswahl nach einer amtlichen Hochrechnung eine Mehrheit errungen. Dies teilte der Landeswahlleiter am Montagmorgen mit. Die beiden Parteien bekommen demnach 44 der 83 Sitze in der Bürgerschaft. CDU, Linke, FDP und AfD ziehen der Hochrechnung zufolge ebenfalls ins Parlament ein. Auch die rechtspopulistische Gruppierung „Bürger in Wut“ (BIW) holte demnach wieder ein Mandat. Die Hochrechnung beruht auf der Basis von 100 Prozent der Stimmzettel in Bremerhaven und 89 Prozent in Bremen. Das vorläufige Endergebnis wird erst für Mittwoch erwartet.

Demnach erzielt die SPD 32,9 Prozent der Stimmen (-5,7 Prozentpunkte). Die Grünen als größte Verlierer bekommen 15,3 Prozent (-7,2). Gewinner sind die CDU mit 22,6 Prozent (+2,2), die Linke mit 9,2 Prozent (+ 3,6), die FDP mit 6,5 Prozent (+4,1). Die AfD erzielt nach der Hochrechnung 5,7 Prozent.

Daraus ergibt sich eine Sitzverteilung von 30 Sitzen für die SPD, 14 für die Grünen, 20 für die CDU, 8 für die Linke, 6 für die FDP, 4 für die AfD und ein Sitz für die „Bürger in Wut“.

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Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Wolfgang Trantow

11.05.2015, 12:25 Uhr

Wahlbeteiligung! Wieder beklagen die Politiker die niedrige Beteiligung. Dabei sind Sie die verursacher. Sie können den Bürger nur noch belasten. Welcher normale Mensch will wählen, wie die Politiker es wollen: Wollen Sie sofort an "Ebola" oder "Aids" sterben???

Herr Manfred Zimmer

11.05.2015, 18:20 Uhr

Über 50 % gingen nicht zur Wahl!

Man sollte die Diäten mit der Wahlbeteiligung multiplizieren und das nicht nur auf Landesebene.

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