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Bundestagswahl 2017 - Handelsblatt Online Special

21.07.2017

15:13 Uhr

Bundestagswahl

Linkspartei will Politikwechsel

Die Linkspartei hat ihre Kampagne für die Bundestagswahl vorgestellt. Ziel der Partei sei es drittstärkste Kraft zu bleiben, sagt Spitzenkandidat Dietmar Bartsch. Er will die Kanzlerschaft von Angela Merkel beenden.

„Wir streben ein zweistelliges Ergebnis an. Vor allem kämpfen wir um einen Politikwechsel in Deutschland“, gibt der Spitzenkandidat die Ziele seiner Partei vor. dpa

Dietmar Bartsch

„Wir streben ein zweistelliges Ergebnis an. Vor allem kämpfen wir um einen Politikwechsel in Deutschland“, gibt der Spitzenkandidat die Ziele seiner Partei vor.

BerlinDie Linke empfiehlt sich mit einer bewusst positiv gehaltenen Wahlkampagne als Alternative zu allen anderen Parteien. „Die Linke ist die einzige Partei, die klar und deutlich sagt: Wir werden die Kanzlerschaft von Angela Merkel nicht verlängern“, sagte Spitzenkandidat Dietmar Bartsch bei der Präsentation der Kampagne am Freitag in Berlin. Die Linke sei mit Umfragewerten um die neun Prozent in einer etwas besseren Ausgangslage als vor der vergangenen Bundestagswahl. „Wir wollen drittstärkste Kraft bleiben“, bekräftigte Bartsch. „Wir streben ein zweistelliges Ergebnis an. Vor allem kämpfen wir um einen Politikwechsel in Deutschland.“

Laut neuem ZDF-„Politbarometer“ kämen CDU/CSU auf 40, die SPD auf 24 Prozent. Linke, Grüne, FDP und AfD erhielten jeweils 8 Prozent.

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„Wir wollen Hoffnung wecken auf den Politikwechsel“, sagte Wahlkampfleiter Matthias Höhn. Mit einem Wahlkampfetat von 6,5 Millionen Euro sollen bundesweit rund 400.000 Plakate angebracht werden. Neben Motiven mit den Spitzenkandidaten und Parteivorsitzenden gibt es Themenplakate mit Schlagwörtern und knappen Botschaften.

So steht auf einem rosafarbenen Herz „Kinder – vor Armut schützen“. Auf anderen Plakaten ist zu lesen: „Verdient – sicherer Job, planbares Leben“, „Frieden – abrüsten! Rüstungsexporte stoppen“, „Nähe – Mehr Personal in Pflege und Gesundheit“ oder „Gerecht – Millionäre besteuern, mehr Geld für Kitas und Schulen“.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Günther Schemutat

21.07.2017, 16:06 Uhr

Nachdem die Linksradikalen in Hamburg ganze Viertel zerlegt haben, Geschäfte geplündert und Polizisten massenhaft versucht haben zu verletzen und Töten ,sehe ich keinen Politikwechsel. Auch habe ich gesehen habe , dass SPD , Grüne,Linke sich alle duzen in Hamburg und so was wie eine ROT/ROT/GRÜNE Allianz gebildet haben .

Vermutlich für die nächste Wahl . Die dann alle drei die Autonomen Viertel in Hamburg ausweiten wo neuer rechtsfreier Raum entsteht zur Freude von Bürgermeister Scholz .

Nein ,Danke das brauche ich nicht auch noch im Bund. Darum ist alles was die Linke macht Hilfestellung für Merkel . Die Linke die ihre Aussagen zur Gewalt immer nur auf Rechts richten. Das ist verlogen und gefährlich . Ein linksradikales Deutschland unter ROT/ROT/GRÜN mit militärischen Arm gegen Polizei
und Andersdenkende wäre nur die Alternative.

Eine starke Linke muss sich ehrlich abwenden von Linker Gewalt und sicher nicht
auf eine Regierung mit Grün hoffen. Da kommt zuviel Gewalt zusammen.

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