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13.09.2017

12:55 Uhr

Wahlkampf

CDU hat keine Lust auf ein zweites TV-Duell

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordert Kanzlerin Angela Merkel zu einem zweitem TV-Duell heraus. Zu viele Themen seien in der ersten Runde nicht angesprochen worden. Doch die CDU lehnt das Angebot ab.

CDU-Chefin im Wahlkampf

So gelassen kontert Merkel ein AfD-Pfeifkonzert

CDU-Chefin im Wahlkampf: So gelassen kontert Merkel ein AfD-Pfeifkonzert

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Berlin Die CDU lehnt die Forderung des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz nach einem zweiten TV-Duell mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ab. Aus der CDU-Zentrale hieß es am Mittwochmorgen: „Zu dem Thema ist alles gesagt. Angela Merkel hat gerne an einem TV-Duell teilgenommen. Dieses Format hat sich bewährt. Und dabei belässt sie es.“

Schulz hatte in der ZDF-Sendung „Klartext“ am Dienstagabend beklagt, im Schlagabtausch mit Merkel am 3. September seien viele Punkte, die die Bürger bewegten, gar nicht angesprochen worden: „Deshalb habe ich Frau Merkel heute einen Brief geschrieben und Sie aufgefordert, ein nächstes Duell mit mir zu machen, damit all' diese Punkte auch diskutiert werden können.“

Ein weiteres Duell galt als sehr unwahrscheinlich, weil sich Merkel bereits dagegen ausgesprochen hatte.
Die SPD hat verärgert auf die Absage Merkels reagiert. „Frau Merkel kneift“, sagte SPD-Generalsekretär Hubertus Heil am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Das zeugt von mangelndem Respekt vor den Bürgerinnen und Bürgern und der demokratischen Auseinandersetzung“, sagte Heil. Die Kanzlerin verweigere die Debatte über die Zukunft der Bildung, der Rente, der Pflege und der Digitalisierung.

Von

dpa

Kommentare (9)

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Frau Lana Ebsel

13.09.2017, 11:10 Uhr

Einmal das arrogant verzweifelte Herumstänkern dieses Herrn aus Würselen im Fernsehen zu ertragen genügt.

Herr Sir Alex

13.09.2017, 11:19 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte posten Sie nicht mehrmals den gleichen Beitrag.

Herr Günther Schemutat

13.09.2017, 11:19 Uhr

Eines muss man Schulz lassen , er hatte sich gestern den Fragen der Zuschauer
die frei gestellt wurden tapfer gestellt. Diese Art der Befragung von Politikern ist
richtig und man kann dabei erkennen ,was man immer schon vermutet hat.

Die Probleme liegen um die Ecke und können nur da gelöst werden . Das Flüchtlingsproblem mal als Beispiel. Während für die eine Zuschauerin die Belästigung und Angst vor Ausländern eine Rolle spielten, war eine junge Frau erbost über Rückführungen von Flüchtlingen der Libyen Marine in KZ ähnliche
Gefängnisse. Oder aber das es zuviel Flüchtlinge gibt. Alle Fragen alle Ängste sind berechtigt und da kommen Politiker an Grenzen oder sie greifen zu Standart Sätze : Fluchtursachen bekämpfen, Solidarität aller EU Länder etc.

Bei allen Problemen in der Welt oder im eigenen Bereich . immer sollte man zum Anfang gehen um Probleme zu lösen. Mittendrin oder an der Spitze anfangen
geht immer schief. Daher sollte Schulz der auch einen guten Moderator abgeben kann , dass hatte er gestern bewiesen und es war kurzweilig dazu das mal bedenken .

Wenn Merkel heute Abend kommt, abgeklärt in der eigenen Sahne schwimmend,
bin ich gespannt wie sie wieder Fragen pariert.

So offen wie Schulz sicher nicht und eines muss man immer wieder bis zur Wahl
sagen: Schulz steht allein, kämpft gegen Merkel und Gabriel und der SPD die ihn schon alle abgeschrieben haben.

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