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17.01.2008

10:19 Uhr

228 Milliarden in der Staatskasse

Hohes Vermögen, ein Vielfaches an Schulden

Die öffentlichen Haushalte haben Ende 2006 über ein Finanzvermögen in Höhe von 228 Milliarden Euro verfügt. Das entspricht laut Statistischem Bundesamt einer Summe von 2 771 Euro je Einwohner. Gleichzeitig ist der Staat aber auch hoch verschuldet.

HB BERLIN. Bund, Länder, Gemeinden und kommunale Zweckverbände vermehrten ihren Vermögen damit binnen Jahresfrist um acht Mrd. Euro oder vier Prozent. Gleichzeitig steht der Staat aber mit rund 1,5 Billionen Euro in der Kreide.

Das größte Finanzvermögen besaßen der Bund und seine Sondervermögen mit 102,8 Mrd. Euro. Es folgten die Länder mit 66,3 Mrd. Euro vor den Gemeinden und Zweckverbänden mit 58,9 Mrd. Euro.

Vergebene Kredite machen den größten Anteil am Finanzvermögen der staatlichen Haushalte aus: Sie beliefen sich auf 83,8 Mrd. Euro. Der Bestand an Bargeld und Einlagen betrug 60,4 Mrd. Euro und an Wertpapieren 9,5 Mrd. Euro. Die sonstigen Forderungen beliefen sich auf 74,4 Mrd. Euro. Nicht enthalten in der Statistik sind Anteilsrechte wie Aktien und Investmentzertifikate und sonstige Beteiligungen.

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