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27.08.2013

13:49 Uhr

Deutschland

4451 Kandidaten treten zur Bundestagswahl an

Die Zahl der Bundestagswahl Kandidaten ist im Vergleich zu 2009 um 900 gestiegen. In diesem Jahr treten 4451 Kandidaten an. Das spreche gegen die These der Politikverdrossenheit, so der Bundeswahlleiter.

Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes und in dieser Funktion mit den Aufgaben des Bundeswahlleiters beauftragt, sieht in der steigenden Zahl der Kandidaten einen Gegenbeweis zur These der Politikverdrossenheit. dpa

Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes und in dieser Funktion mit den Aufgaben des Bundeswahlleiters beauftragt, sieht in der steigenden Zahl der Kandidaten einen Gegenbeweis zur These der Politikverdrossenheit.

BerlinBei der Bundestagswahl am 22. September treten 4451 Kandidaten an. Damit ist die Zahl der Kandidaten im Vergleich zur Bundestagswahl 2009 um rund 900 gestiegen. „Das bestätigt nicht die allgemeine These der Politikverdrossenheit der Bürger“, sagte Bundeswahlleiter Roderich Egeler am Dienstag in Berlin. Grund dafür sei die hohe Anzahl der kandidierende Parteien, die nicht im Bundestag vertreten sind, sagte Egeler. 2013 werden 30 Parteien mit Landeslisten, 4 weitere nur mit Kreiswahlvorschlägen antreten.

25,8 Prozent der diesjährigen Bewerber (1149) sind den Angaben zufolge Frauen. Den höchsten Anteil an weiblichen Kandidaten haben die Grünen mit 43,7 Prozent (160 Frauen), den geringsten die FDP mit 19,8 Prozent (72 Frauen). Die jüngste Bewerberin ist 18 Jahre alt, der älteste Kandidat 90 Jahre. Das Durchschnittsalter der Kandidaten liegt wie 2009 bei 47,4 Jahren.

Am häufigsten stellen sich mit 68,9 Prozent Angehörige von Dienstleistungsberufen zur Wahl, darunter vor allem Abgeordnete, Minister und Verwaltungsfachleute, gefolgt von Büroberufen und kaufmännischen Angestellten. 8,3 Prozent der Bewerber kommen aus technischen Berufen.

Bei der Wahlkreiseinteilung der 299 Wahlkreise wurden 32 Wahlkreise neu berechnet. Hessen hat im Vergleich zu 2009 einen Wahlkreis mehr, während Mecklenburg-Vorpommern einen abgeben musste.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

27.08.2013, 22:17 Uhr

In Deutschland ist die Demokratie defakto bereits tot:

http://schwertasblog.wordpress.com/2012/04/22/wie-du-bundeskanzler-wirst/

Menschenrechtsakitvist

01.09.2013, 14:27 Uhr

Macht verändert den Charakter (vgl. z.B. http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/psychologie-was-macht-aus-uns-macht-1590134.html ) … und erfahrungsgemäß auch ganze Gesellschaftssysteme in Richtung Diktatur. Auch wir entfernen uns ständig von dem Rechtsstaat, wie er den Verfassern des Grundgesetzes vorgeschwebt hat. Die Praxis der Ämterpatronage im öffentlichen Dienst in Anknüpfung an die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei hat sich zu einem unübersichtlichen Phänomen entwickelt... (vgl. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134 ). Stasi- bzw. Gestapo-Verhältnisse sind offenbar in verbesserter Form im Aufbau (vgl. auch http://deutschlands-wahrheit.blogspot.de/2013/05/schlimmer-als-stasi-und-gestapo.html ). Man scheint nur die richtige Position finden zu müssen, um die Macht auf Kosten anderer missbrauchen zu können.

Nicht eine Bundestagswahl, keine Partei, auch keine den Bürgerrechten dienenden Gesetze verbessern den von Machtinteressen geprägten Charakter der Herrschenden. An den Erfolgschancen bei Bürgerrechten ist z.B. zu erkennen, was Sache ist.
So hat z.B. die Anhörungsrüge (§ 321a) eine Erfolgschance von 0,00 % - vgl. http://www.lhr-law.de/magazin/der-aussichtsloseste-rechtsbehelf-der-welt und auch das Bundesverfassungsgericht hat eine abnehmende Erfolgschance (z.Zt. wohl 0,2 bis 0,3 %, vgl. http://www.amazon.de/Das-Recht-Verfassungsbeschwerde-R%C3%BCdiger-Zuck/dp/3406467237 ). Dienstaufsichtsbeschwerden sind bekanntlich auch fruchtlos.

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