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31.03.2013

13:24 Uhr

„8,50 Euro zu hoch“

Wirtschaftsweiser warnt vor Mindestlohn

Der neue Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, warnt vor einem zu hohem Mindestlohn. Der Ökonom hält 8,50 Euro für viel zu hoch und sieht durch diese Pläne viele Arbeitsplätze gefährdet.

Christoph Schmidt, einer der fünf Wirtschaftsweisen, warnt vor dem gesetzlichen Mindestlohn. dpa

Christoph Schmidt, einer der fünf Wirtschaftsweisen, warnt vor dem gesetzlichen Mindestlohn.

BerlinDer neue Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, hat vor der Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns gewarnt. In einem Gastkommentar für „Bild am Sonntag“ schreibt der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI): „Das ist ein Spiel mit dem Feuer. Jeder Arbeitsplatz muss sich wirtschaftlich tragen, sonst fällt er weg. Daher muss der Mindestlohn niedrig angesetzt werden: 8,50 Euro ist entschieden zu hoch.“

Schmidt räumt ein, dass in Deutschland manche Arbeitnehmer nicht von ihrer Arbeit leben könnten. Dafür verantwortlich sei aber „vor allem die erhöhte Bedürftigkeit von Haushalten mit Alleinerziehenden, einem arbeitslosem Partner oder vielen Kindern“.

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Von

dpa

Kommentare (65)

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nanoflo

31.03.2013, 13:53 Uhr

Selten so was dämliches gehört!Wenn 8,50€/h zu hoch sind in einem Land in dem das Benzin mit fast 1€0besteuert wird und man fast 50% Abzüge hat dann muss als erstes das alles abgeschafft werden!Ach ja über die jährlichen Erhöhungen von Beamten sollten die dann auch nachdenken!Trotz Boom neue Schulden!?Bei 6,5% plus im öffentlichen Dienst wundert das nicht!Da soll alles möglich sein!Ich würde für 8,50€ jedenfalls nicht einen Finger krum machen! e

Account gelöscht!

31.03.2013, 13:58 Uhr

Für das Protokoll: Die ungeteilte Meinung von Herrn Schmidt wird formell zur Kenntnis genommen, aber als gegenstandlos zurückgewiesen. Begründung: Die Meinungen und Prognosen der Wirtschaftsweisen waren bisher noch nie zutreffend. Deshalb haben sogenannte „Expertenmeinungen“ auch keine praktischen Auswirkungen auf das Tagesgeschäft der Politik, geschweige denn auf die jeweiligen Entscheidungsträger. Frohe Ostern!

Account gelöscht!

31.03.2013, 14:10 Uhr

Also das, was Herr Schmidt sagt, ist absolut nicht aussagekräftig.
Er stellt quasi drei Sätze in den Raum, macht aber keine Gegenvorschläge und das wars.
Und so einer nennt sich Wissenschaftler?
Oh mein Gott, armes Deutschland

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