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12.01.2005

08:57 Uhr

Absage von Schröder hat Bestand

SPD-Umweltpolitiker spricht sich für Pkw-Maut aus

Der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag, Ernst Ulrich von Weizsäcker (SPD) hat sich für eine Pkw-Maut in Deutschland ausgesprochen. „Eine streckenabhängige Pkw-Maut ist eine verursachergerechte Belastung“, sagte Weizsäcker der Zeitung „Die Welt“ (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht.

HB BERLIN. Dieser Grundgedanke für eine Pkw-Maut sei goldrichtig. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte einer Pkw-Maut zuvor eine Absage erteilt.

Die deutschen Spediteure rechnen dem Bericht zufolge allerdings bereits fest mit der Ausweitung der Maut auf Pkw und Kleinlaster bis 3,5 Tonnen. „Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, auch wenn sich die meisten Politiker wegen der bevorstehenden Landtagswahlen noch schamhaft davon abwenden“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Karlheinz Schmidt. Das Bundesverkehrsministerium denke schon lange an eine Pkw-Maut. Die Politik wolle sich die Einnahmequelle einer Pkw-Maut erschließen, weil für den Erhalt des gesamten Verkehrsinfrastruktur-Netzes in den kommenden drei Jahren mindestens fünf Mrd. € fehlten.

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