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04.03.2011

11:43 Uhr

Abschiedsgeschenk

Guttenberg spendet Bundeswehr seine Bezüge

Was für ein Abschiedsgeschenk: Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg spendet alle ihm noch zustehenden Bezüge der Bundeswehr - immerhin fast 31.000 Euro.

Freund der Truppe: Guttenberg spendet seine Bezüge. Quelle: dpa

Freund der Truppe: Guttenberg spendet seine Bezüge.

BerlinKarl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will nach dem Rücktritt von allen politischen Ämtern seine ihm noch zustehenden Bezüge laut „Bild“-Zeitung spenden. Der Betrag von knapp 31 000 Euro solle Familien von Soldaten zugute kommen, die bei Auslandseinsätzen gefallen sind, berichtet die Zeitung am Freitag. Berechnungen des Steuerzahlerbundes hätten die Summe von 30.932 Euro ergeben.

Darin enthalten seien Guttenbergs Ministergehalt für März, die ihm noch zustehende letzte Abgeordnetendiät sowie das Übergangsgeld. Guttenberg war als Verteidigungsminister neunmal zu den deutschen Soldaten nach Afghanistan gereist und hatte dreimal bei Trauerfeiern für getötete Soldaten gesprochen.

Guttenberg will sich auch künftig politisch engagieren: Auf eigene Kosten wird er in seinem Wahlkreis ein Bürgerbüro betreiben.

Von

dpa

Kommentare (13)

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poolliter

04.03.2011, 12:35 Uhr

Guter Neuanfang, gute Geste, aber auch nicht mehr. Weiter so!
Es muss nicht alles schlecht sein, wo Guttenberg drauf steht!
Wirkliche charkteriche Weiterentwicklungen sind sehr schwer, aber auch das wertvollste was wir tun können. Für uns selbst am allermeisten.

Alfred_H.

04.03.2011, 12:37 Uhr

Soviel Positives über Guttenberg zu lesen, rührt mich zu Tränen. Hier wird sogar aufgezählt, wie oft er was gemacht hat. So einer hat das Vertrauen des Volkes verdient. Jetzt ist es mir plötzlich völlig egal, dass er sich den Dr.-Titel erschlichen hat. Selbst wenn er Kreditbetrug begangen oder jemanden tot geschlagen hätte. Bei soviel Gutherzigkeit sei ihm verziehen. Bitte stellt Guttenberg wieder auf eine Liste. Dieser Mann muss gewählt werden. Egal für was. Was soll Deutschland nur ohne ihn machen? Unsere Kinder brauchen doch Vorbilder. Kinder hier könnt ihr lernen, dass es auf Schule, Studium usw. nicht ankommt. Ihr braucht nur die richtigen Freunde in den richtigen Positionen. Ob Frau Merkel diese Kurznachricht selbst zusammengeschrieben und an die Medien verteilt hat? Guttenberg ist noch nicht ganz weg, da soll er schon wieder salonfähig gemacht werden. Was für ein Schmierentheater. Die Meinungsmache-Methoden der Politiker-Kaste sind so billig und durchschaubar. Wie Medien, die seriös sein wollen, sich so vor den Regierungskarren spannen lassen, ist für mich einfach nicht nachvollziehbar. Den Medien sei gesagt, es gibt in Deutschland nicht nur dumme Menschen, die sich von BLÖD-Zeitung und DSDSDSD bilden lassen. Zeigt doch endlich mal Rückgrat und schickt solche Meinungsmache-Artikel an die Pressestelle zurück. Zumindest sollte über dieses kritiklose Abdrucken nachgedacht werden. DDR lässt grüßen. Da wurde in den Zeitungen und in den Nachrichten auch ein anderes Bild verbreitet. Alle haben geglaubt, dass das Volk so billig im Zaum zu halten ist. Und alle haben sich geirrt. Politiker lernen nunmal nicht aus der Vergangenheit. Aber die Medien in Deutschland spielen das Spiel mit. Traurig, traurig. Was habt ihr bloß davon?

DGA

04.03.2011, 13:56 Uhr

Horst Seehofer kann aufatmen. Sein Herausforderer ist erstmal weg vom Fleck. Ruhig kann er sich um eine zweite Periode als Parteichef freuen. In Paar Jahren ist Guttsie wieder da, aber bis dahin ist dann der Horst weg...
Horst, Horst, der alte Fuchs!

Guttemberg war von eigenen Leuten gestuertzt - ist jedem klar, oder?!

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