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27.04.2013

16:17 Uhr

AfD-Chef Lucke

„Zweistelliger Bereich ist möglich“

Selbstbewusster Auftritt: Bernd Lucke, Vorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD), rechnet damit, dass seine Partei in den Bundestag einzieht – und zwar deutlich. Zumindest die FDP hätte keine Lust auf Koalition.

  dpa

Bernd Lucke: Chef der Partei „Alternative für Deutschland“.

BerlinDie Alternative für Deutschland (AfD) hat aus Sicht ihres Chefs Bernd Lucke gute Chancen, in den Bundestag einzuziehen. „Angesichts der enormen Welle an Zustimmung, die wir zurzeit kriegen, halte ich es für möglich, dass wir bis in den zweistelligen Bereich kommen können“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Das jüngste ZDF-„Politbarometer“ sieht die Anti-Euro-Partei allerdings nur bei drei Prozent und damit deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde für den Bundestag.

Zu möglichen Koalitionspartnern sagte Lucke, die AfD werde mit keiner Partei ein Bündnis eingehen, die die bisherige Euro-Rettungspolitik fortsetze. „Aber es wäre ja nicht das erste Mal, dass CDU und FDP ihre Haltung innerhalb von Tagen um 180 Grad drehen.“

Der FDP-Fraktionschef und Spitzenkandidat Rainer Brüderle schloss eine Koalition mit der AfD aus. „Das ist völlig abwegig. Bei der AfD ist nichts klar und nichts bis zum Ende durchdacht. Zu fast allen wichtigen Themen hat sie ja gar keine Position“, sagte Brüderle der Zeitung „Die Welt“.

Am Samstag wurden in Schleswig-Holstein und Berlin zwei weitere Landesverbände der AfD gegründet. Zwei Wochen nach Gründung der Bundespartei wären es damit neun Regionalgruppierungen. Die AfD plädiert unter anderem für eine „geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes“. Sie will zur Bundestagswahl im September antreten.

Lucke betonte am Samstag in Brügge beim Gründungspartei des Landesverbandes Schleswig-Holstein: „Wir haben gezeigt, dass wir alles andere als chaotisch sind.“ Die AfD habe nicht nur aus dem bürgerlichen, sondern auch aus dem linken Lager Zulauf.

Von

dpa

Kommentare (137)

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pool

27.04.2013, 17:08 Uhr

"Zum Auftakt des Parteitags streiten die Grünen heftig über ihr Programm. (tagesschau)"

Und genauso kommt das Programm rüber: warum wir Grünen mehr Frauen brauchen!
wir brauchen dies, wir brauchen das. Das ist wieder so'n zwanghaftes Messi-Programm, thematisch an einer Gerümpelbude orientiert.

Grüne Kompetenzbereiche: Arbeit, Asylpolitik, Atomausstieg, Agrarpolitik, Bauen, Behindertenpolitik, Bildung, Biologische Vielfalt, Bürgerrechte, Datenschutz, Demografie, Demokratie, Drogenpolitik, Einwanderung, Energie, Entwicklungszusammenarbeit, Ernaehrung, Europa, Familie, Finanzen, Frauenpolitik, Fluechtlinge, Forschung, Friedens-, Aussen-, und Sicherheitspolitik, Gentechnik, Gesundheit, Globalisierung, Haushalt, Hochschule, Homosexualität, Innenpolitik, Integration, Jugend, Kinder, Klimaschutz, Kommune, Kultur, Landwirtschaft, Lesben, Medien, Menschenrechte, Mobilität, Naturschutz, Netzpolitik, Pflege, Rechtsextremismus, Rente, Schwule, Sicherheits-, Aussen- und Friedenspolitik, Soziale Sicherung, Sport, Stadtentwicklung, Steuern, Tierschutz, Umwelt, Verbraucherpolitik, Verkehr, Wirtschaft, Wohnen!

Keine Feier ohne Meier!

Und zu allem Überfluss darf man Jürgen anmailen und sich das Schwadronat noch mal schwarz auf weiss geben lassen.

Bei FDP, SPD, Linken, CDU, CDU schaut's auch aus wie in der Messi-Bude. Und Brüderle braucht niemand. Das ist ein Marktradikaler.

Schlank und rank muss ein Parteiprogramm sein wie das der AfD. Der Sinn erschliesst sich sofort.

Account gelöscht!

27.04.2013, 17:10 Uhr

Keine Sorge Herr Brüderle. Wir wollen ganz sicher auch nicht mit Ihnen koalieren. Wir haben genügend intelligente Antworten zu vielen Themen des täglichen Lebens zu denen Ihnen und Ihrer FDP leider nichts einfällt außer ein "weiter so".
Im übrigen wird Ihre Partei nach der kommenden Bundestagswahl deutlich unter die 5% Hürde und damit in die Bedeutungslosigkeit fallen. Dann werden viele Ihrer jungen Berufspolitiker es tatsächlich mal mit ehrlicher Arbeit versuchen müssen.

freundliche Grüße aus Köln
Klaus Schwichtenberg

pool

27.04.2013, 17:12 Uhr

Wenn die AfD jetzt noch den Euro-Austritt revidiert und John Majors Vorschlag der Zwei-Währungen-Lösung annähme, hätte sie den Bonus der Mitte und niemand könnte ihr Nationalismus vorwerfen!

Mit der Kraft der zwei Währungen

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1416

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