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18.01.2015

18:03 Uhr

AfD-Ko-Vorsitzende Petry

Etablierte Parteien sollen Drohung gegen Pegida provoziert haben

Wegen möglicher Anschlagspläne hat die Dresdener Polizei die nächste Pegida-Demonstration verboten. Dass sich die Stimmung gegen Pegida radikalisiere, liege auch an den etablierten Parteien – meint AfD-Politikerin Petry.

Sie hält den etablierten Parteien vor, die Lage durch die Kritik an Pegida zusätzlich zu verschärfen: Die Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion in Sachsen, Frauke Petry. dpa

Sie hält den etablierten Parteien vor, die Lage durch die Kritik an Pegida zusätzlich zu verschärfen: Die Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion in Sachsen, Frauke Petry.

BerlinNach der Absage der Pegida-Demonstration in Dresden hat die Ko-Vorsitzende der AfD, Frauke Petry, den etablierten Parteien vorgeworfen, die Lage verschärft zu haben. „Durch die konstante Verunglimpfung der Demonstranten durch Union, SPD, Linke und Grüne wurde die Situation nicht entspannt, sondern nur weiter verschärft“, erklärte Petry am Sonntag. Es sei offensichtlich, dass den übrigen Parteien durch „ihre Verweigerungshaltung und ihre Unfähigkeit, sich dem Phänomen Pegida anzunehmen, die politische Lage zusehends entgleitet“.

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Die Polizei hatte zuvor für Montag wegen einer „konkreten Gefahr“ für die Pegida-Demonstration alle öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel in der sächsischen Landeshauptstadt untersagt. Es liegen demnach Erkenntnisse vor, dass Attentäter dazu aufgerufen wurden, sich unter die Protestierenden zu mischen, „um zeitnah einen Mord an einer Einzelperson des Organisationsteams der Pegida-Demonstrationen zu begehen“. Die islamfeindliche Pegida-Gruppe sagte ihrerseits die Kundgebung ab.

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Petry rief „alle politisch Verantwortlichen“ auf, ihre Verweigerungshaltung gegenüber dem Bürgerprotest aufzugeben und einen echten Dialog zu suchen. „Andernfalls müssen sie sich den Vorwurf gefallen lassen, für eine immer weitergehende Spaltung in unserer Gesellschaft mitverantwortlich zu sein“, erklärte die AfD-Politikerin.

Petry und andere AfD-Politiker hatten sich Anfang Januar mit den Pegida-Organisatoren getroffen. Die Vorsitzende der AfD-Fraktion im sächsischen Landtag sprach danach von „inhaltlichen Schnittmengen“.

Von

afp

Kommentare (7)

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Herr Woifi Fischer

19.01.2015, 07:33 Uhr

Nach der Absage der Pegida-Demonstration in Dresden hat die Ko-Vorsitzende der AfD, Frauke Petry, den etablierten Parteien vorgeworfen, die Lage verschärft zu haben. „Durch die konstante Verunglimpfung der Demonstranten durch Union, SPD, Linke und Grüne wurde die Situation nicht entspannt, sondern nur weiter verschärft“.

Dieser Sichtweise kann ich mich anschließen, die sogenannte wehrhafte Demokratie hat eine große Niederlage erlitten durch die Parteien, die vor den Islamisten den Schwanz eingezogen haben.
Es ist ein Trauerspiel was diese Parteien von Grundrechten, Demokratie der eigenen Bevölkerung hält.

Herr Günther Schemutat

19.01.2015, 07:54 Uhr

Die Achse Berlin,Ankara,Mossul steht fest, heute geht es weiter Grüne Demokraten bedauern das diese Rassisten (Omnipur Grüne)Widerlichen (Vorsitzender Grüne) nicht laufen können.

Der kalte Bürgerkrieg wird wärmer und die Hasstiraden auf die friedlichen Pegida Demonstranten bösartiger.

Als nächstes wird man die Wirtschaft angreifen die Länder unterstützt durch Waffen und Verkäufe von Gütern die für Terroristen gefährlich sind.

Jeder Bürger der frei leben möchte muss jetzt aufstehen . Es kann nicht seine das nur Salafisten ,Peer Vogel ind co auf Strassen ihre Hasstirafen ausbringen können.

Frau Margrit Steer

19.01.2015, 11:43 Uhr

Der Meinung von rau Petry kann ich mich anschleißen
Das war auch meine Überlegung, als ich von dem Demo-Verbot hörte.
Was will Merkel? eine neue Diktatur anch Art dr DDR?
Diese Frage sollten Journalisten endlich mal offen stellen,
denn normal ist ja hier nichts mehr

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