Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.09.2016

23:56 Uhr

AfD-kritisches Lied

Band Jennifer Rostock wehrt sich gegen Drohungen

Mit Online-Kritik kommt die Band Jennifer Rostock gut zurecht: Doch Drohungen im Briefkasten, nach Veröffentlichung eines AfD-kritischen Liedes, gehen den Mitgliedern zu weit. Die Gruppe will juristisch dagegen vorgehen.

Einen der beleidigenden Briefe hat Jennifer Weist, Sängerin der Band Jennifer Rostock, im Internet veröffentlicht. dpa

Jennifer Weist

Einen der beleidigenden Briefe hat Jennifer Weist, Sängerin der Band Jennifer Rostock, im Internet veröffentlicht.

BerlinNach der Veröffentlichung eines AfD-kritischen Liedes will sich die Band Jennifer Rostock juristisch gegen Drohungen wehren. „Das ist nicht unser erster Shitstorm und sicherlich auch nicht unser letzter.

Wenn Jennifer in ihrem Briefkasten Drohungen auffindet, ist das allerdings etwas anderes. Alles, was strafrechtlich relevant ist, wird von uns deshalb verfolgt“, sagten Bandmitglieder dem „Spiegel“. Die Sängerin der Band, Jennifer Weist, hatte zuvor einen beleidigenden Brief, der an sie adressiert war, im Internet veröffentlicht.

Jennifer Rostock hat mit ihrem Anti-AfD-Song einen Netzhit gelandet. Darin warnt die Band, bei den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern (4.9.) und Berlin (18.9.) für die rechtspopulistische AfD zu stimmen. Das Video wurde bislang mehr als 12 Millionen Mal geklickt.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×