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28.01.2015

09:34 Uhr

AfD-Vize

Gauland will Zuwanderung aus Nahost stoppen

Die AfD flirtet erneut mit Pegida und Islam-Kritikern: Parteivize Alexander Gauland fordert, die Einwanderung von Menschen aus dem Nahen Osten künftig zu verhindern – ihre kulturelle Tradition sei schwer zu integrieren.

AfD-Vizevorsitzender Alexander Gauland gehört dem nationalkonservativen Flügel der Partei an, der auch Islam-Kritiker und Pegida-Anhänger als Wähler gewinnen will. dpa

AfD-Vizevorsitzender Alexander Gauland gehört dem nationalkonservativen Flügel der Partei an, der auch Islam-Kritiker und Pegida-Anhänger als Wähler gewinnen will.

BerlinDer Vizevorsitzende der AfD, Alexander Gauland, hat einen Stopp der Zuwanderung aus dem Nahen Osten gefordert. „Wir sollten eine Einwanderung von Menschen, die unserer kulturellen Tradition völlig fremd sind, nicht weiter fördern, ja wir sollten sie verhindern“, sagte er dem Berliner „Tagesspiegel“ (Mittwoch).

Auf die Frage, welchen Muslimen er den Zuzug verweigern wolle, antwortete Gauland: „Es gibt kulturelle Traditionen, die es sehr schwer haben, sich hier zu integrieren. Von dieser kulturellen Tradition möchte ich keine weitere Zuwanderung. Diese kulturelle Tradition ist im Nahen Osten zu Hause.“

In Deutschland dürften sich keine weiteren Parallelgesellschaften entwickeln, „mit denen wir am Ende nicht fertig werden“. Gauland, der auch Partei- und Fraktionschef in Brandenburg ist, gehört dem nationalkonservativen Flügel der Alternative für Deutschland (AfD) an, auch unter Islam-Kritikern und Pegida-Anhängern Wähler zu gewinnen sucht.

Von

dpa

Kommentare (35)

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Herr walter danielis

28.01.2015, 09:43 Uhr

Er hat recht. Dies sollte auch für Zuwanderer aus Afrika gelten.

Herr C. Falk

28.01.2015, 09:51 Uhr

Gauland hat recht. Masseneinwanderung aus Kulturkreisen wie dem Islam-geprägten Nahen Osten werden unweigerlich zu Parallel-Gesellschaften führen, die kaum zu integrieren
sind.

Es gibt auch hierzulande noch einige hellsichtige kritische Kommentatoren wie Henrik M. Broder, die das ähnlich sehen und sich nicht scheuen, diese ihre Meinung auch klar zum Ausdruck zu bringen.

Eugen Prinz

28.01.2015, 10:21 Uhr

Absolut richtig! 500.000 Tschechen oder Polen, alles kein Problem .... aber Muslime und Schwarzafrikaner, das ist und wird nicht kompatibel.

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