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29.10.2013

04:34 Uhr

Afghanistan

Erste Hilfskräfte dürfen nach Deutschland ausreisen

Die Bundeswehr zieht Ende 2014 aus Afghanistan ab, viele einheimische Hilfskräfte fürchten dann die Rache der Taliban. Die ersten afghanischen Helfer dürfen nun laut einem Medienbericht nach Deutschland kommen.

Die deutsche Bundewehr zieht Ende 2014 aus Afghanistan ab. Die ersten 150 gefährdeten einheimischen Hilfskräfte dürfen laut einem Zeitungsbericht nach Deutschland ausreisen. dpa

Die deutsche Bundewehr zieht Ende 2014 aus Afghanistan ab. Die ersten 150 gefährdeten einheimischen Hilfskräfte dürfen laut einem Zeitungsbericht nach Deutschland ausreisen.

Masar-i-ScharifDie ersten 150 gefährdeten Hilfskräfte der Bundeswehr in Afghanistan dürfen laut einem Zeitungsbericht nach Deutschland ausreisen. Wie die "Stuttgarter Zeitung" am Dienstag berichtete, sagte der Leiter der deutschen Truppenverlegung, Brigadegeneral Michael Vetter, am Montag in Masar-i-Scharif.

Es sei aber noch offen, ob die Betroffenen tatsächlich ausreisen wollten oder lieber eine finanzielle Abfindung in Anspruch nehmen wollten. Seinen Angaben nach handelt es sich meist um Wachposten und Dolmetscher.

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Die Bundesregierung hat sich verrechnet: Wie Daten aus dem Verteidigungsministerium zeigen, liegen die realen Kosten für die Auslandseinsätze der Bundeswehr weitaus höher als bislang angenommen.

Sollten die Afghanen ausreisen, erhalten sie eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland. Laut den Angaben Vetters liegen derzeit bei 236 der rund tausend einheimischen Mitarbeitern Gefährdungsanzeigen vor. Jeder Einzelfall werde geprüft, versicherte der Bundeswehrgeneral. Es hatte zuletzt Vorwürfe gegeben, die Bundeswehr lasse ihre einheimischen Hilfskräfte im Stich. Diese fürchten nach dem Abzug der Bundeswehr Ende 2014 Racheakte der Taliban oder anderer Rebellen.

Von

afp

Kommentare (4)

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geht-koan-wos-o

29.10.2013, 07:41 Uhr

"Diese fürchten nach dem Abzug der Bundeswehr Ende 2014 Racheakte der Taliban oder anderer Rebellen." Und ich dachte immer der Einsatz in Afghanistan dient der Befriedung des Landes und dem Aufbau demokratischer Strukturen... Taliban oder Rebellengruppen dürfte es ja demnach gar nicht mehr geben... Oder war der komplette Einsatz etwa doch ein Fehlschlag und man zieht sich hier jetzt zurück um seine eigene Haut zu retten, wie von vielen "bösen Realisten" bereits 2001 prognostiziert, was bedeuten würde dass Milliardenbeträge ebenso wie Menschenleben sinnlos in einem Déjà-vu-Erlebnis a la Vietnam II. geopfert wurden? Ich denke Aufarbeitung und vor allen Dingen Konsequenzen für die Zukunft wären angebracht.

INdieTASCHEluegen

29.10.2013, 07:45 Uhr

[...]

außer zigmilliarden spesen nix gewesen und noch die nächsten bekannten probleme im schlepptau . willkommen dritte welt

es lebe der angebliche demokratieexport der wie zu erwarten zur häßlichen gescheiterten marktexploration mutierte

versager in politik,administration und militärverwaltung dies nur ,weil sie sich dämlich vor den wirtschaftskarren spannen ließen

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

Hagbard_Celine

29.10.2013, 13:09 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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