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10.11.2011

15:17 Uhr

Afghanistan-Krieg

Bundeswehr will 1000 Soldaten abziehen

Die Bundesregierung holt ab 2012 die ersten 500 Soldaten aus Afghanistan. Bis Anfang 2013 werden weitere 500 abgezogen. Es ist das erste Mal seit Kriegsbeginn, dass die Truppe deutlich verkleinert wird.

Bundeswehrsoldat bei Kundus. dpa

Bundeswehrsoldat bei Kundus.

BerlinDie Bundeswehr in Afghanistan soll bis Anfang 2013 um fast 1000 Soldaten reduziert werden. Das haben Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) den Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen heute in einem gemeinsamen Schreiben vorgeschlagen, das der Nachrichtenagentur dpa in Berlin vorlag.

Bereits Anfang 2012 soll die Truppe von derzeit bis zu 5350 auf 4900 Soldaten verkleinert werden. In den folgenden 12 Monaten sollen weitere 500 Soldaten abgezogen werden.

Zehn Jahre nach Beginn ihres Einsatzes in Afghanistan wird die Bundeswehr-Truppe damit erstmals verkleinert.

Das Kabinett wird sich voraussichtlich im Dezember mit dem neuen Mandat für den Bundeswehreinsatz befassen. Im Januar soll der Bundestag folgen.

Deutschland stellt nach den USA und Großbritannien die drittgrößte Truppe in der internationalen Schutztruppe Isaf. Die Amerikaner haben bereits mit dem Abzug ihrer Truppen begonnen und wollen von den ursprünglich 100.000 Soldaten bis zum September 2012 ein Drittel abziehen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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N_K

10.11.2011, 17:46 Uhr

Werden die abgezogenen Soldaten dann, mit Schaufeln und Klappspaten "bestens" ausgerüstetet, nach Serbien/Kosovo geschickt zum "Wegschippen" der von den Serben zum Vorführen der "Deutschen Deppen" mit Radladern hingekippten Erde? (http://www.youtube.com/watch?v=tVEWTAm4kp8&feature=player_embedded)

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