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05.04.2015

17:43 Uhr

Aktionen für Flüchtlinge

Ostermärsche gegen Krieg und Rassismus

In der ganzen Bundesrepublik haben sich Menschen auf Ostermärschen gegen Krieg und pro Flüchtlinge ausgesprochen. Rund 80 Aktionen zählten die Veranstalter. Das Motto: „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg.“

Frankfurt

Ostermärsche für eine friedliche Welt

Frankfurt: Ostermärsche für eine friedliche Welt

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Bochum/BonnOstermarschierer haben auch am Sonntag gegen Krieg, Gewalt, Rüstungsexporte und Ausländerfeindlichkeit demonstriert. In Nordrhein-Westfalen machten sich nach Veranstalterangaben etwa 100 Menschen auf den Weg von Essen nach Bochum. Bei Zwischenstopps in Gelsenkirchen und Herne stießen zahlreiche weitere Teilnehmer hinzu. Die Demonstranten machten sich mit Transparenten und Reden stark für eine Ächtung von Atomwaffen und gegen Krieg und Militarisierung. Der Ostermarsch Rhein-Ruhr endet am Montag in Dortmund. Auch in einigen anderen Orten waren Aktionen der Ostermarschbewegung geplant, etwa in Bonn oder Frankfurt (Oder).

In Bonn gingen nach Polizeiangaben rund 130 Menschen unter dem Motto „Nein zum Krieg – Flüchtlinge sind willkommen“ auf die Straße. Die Demonstration richtete sich nach Angaben der Veranstalter gegen Krieg und deutsche Waffenexporte und plädierte für die Aufnahme von Flüchtlingen. Weitere Aktionen sollte es unter anderem in Berlin, Frankfurt an der Oder und Stuttgart geben. Bundesweit standen am Osterwochenende rund 80 Mahnwachen, Demonstrationen und Märsche gegen Krieg und Waffenhandel auf dem Programm.

Die Ostermarsch-Bewegung richtet sich unter dem Motto „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“ gegen Kriegspropaganda und Kriegsdrohungen auch in Europa. Stattdessen werben die Aktivisten für Völkerverständigung und eine Welt ohne Atomwaffen. Gefordert werden zudem ein Ende der Auslandseinsätze der Bundeswehr sowie ein Verzicht auf neue Waffen wie Kampfdrohnen. Bereits am Samstag hatten sich nach Veranstalterangaben einige tausend Menschen an den traditionellen Ostermärschen der Friedensbewegung beteiligt.

Am Montag sollte es noch einmal zahlreiche Aktionen geben, darunter in Frankfurt/Main, Hamburg oder Nürnberg. Die Ostermarschbewegung hat ihre Wurzeln im Protest gegen das atomare Wettrüsten während des Kalten Krieges.

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