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26.03.2013

09:04 Uhr

Aktuelle Umfrage

CDU legt zu, SPD stagniert

Die Union wird einer Umfrage zufolge beim Wahlvolk beliebter. Vor dem Hintergrund der Zypern-Krise kann die CDU/CSU zulegen und kommt zusammen mit der FDP auf 46 Prozent. Rot-Grün liegt acht Punkte dahinter.

Ein Briefwahlumschlag wird in eine Wahlurne gesteckt. Die CDU kommt bei einer aktuellen Umfrage auf 41 Prozent. dpa

Ein Briefwahlumschlag wird in eine Wahlurne gesteckt. Die CDU kommt bei einer aktuellen Umfrage auf 41 Prozent.

BerlinVor dem Hintergrund der Zypern-Krise kann die Union einer Umfrage zufolge in der Wählergunst leicht zulegen. Im neuen Wahltrend von „Stern“ und RTL steigt sie im Vergleich zur Vorwoche um ein Punkt auf 41 Prozent. Die FDP gibt einen Punkt ab und erhält 5 Prozent, so dass die Koalition zusammen unverändert bei 46 Prozent liegt. Die SPD verharrt bei 24 Prozent. Die Grünen fallen um 1 Punkt auf 14 Prozent, die Linke verbessert sich um 1 Punkt auf 8 Prozent. Die Piraten stagnieren bei 3 Prozent. Rund ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl liegt Rot-Grün mit zusammen 38 Prozent nunmehr 8 Punkte hinter Schwarz-Gelb.

Laut Umfrage vertrauen 54 Prozent der Deutschen nicht der Zusage von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die Spareinlagen in Deutschland seien sicher. Nur 41 Prozent schenken ihrer Garantie Glauben. Insgesamt machen sich 67 Prozent der Deutschen große (26 Prozent) oder etwas (41 Prozent) Sorgen um ihr Erspartes. Lediglich 33 Prozent zerbrechen sich darüber nicht den Kopf.

Wo CDU und FDP auseinander liegen

Betreuungsgeld

Die FDP will das Betreuungsgeld im Wahlkampf wieder infrage stellen - obwohl sie es mit der Union nach langem Ringen beschlossen hat. Alle familienpolitischen Leistungen wollen die Liberalen "auf den Prüfstand stellen", wie es im Entwurf des Wahlprogramms heißt.

Rentenpolitik

Auch in der Rentenpolitik wollen sich Liberale und Union abgrenzen. Es war vor allem - neben dem Wirtschaftsflügel der Union - die FDP, die das Projekt von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) für eine Zuschussrente zu Fall gebracht hat, mit der niedrige Beiträge für die Rentenberechnung künstlich aufgewertet werden sollen. In ihrem Wahlprogramm lehnen die Liberalen nun vehement jede Aufweichung des Äquivalenzprinzips von Beitrag und Rentenhöhe ab.

Mindestlohn

Die CDU will für ihn im Bundestagswahlkampf kämpfen. Denn auch hier haben die Liberalen der Arbeitsministerin die Bilanz gründlich vermasselt. Sie hätte gerne die Einführung einer allgemeinen Lohnuntergrenze zu ihrem Markenzeichen gemacht. Doch die FDP lehnt jede Form eines allgemeinen Mindestlohns genauso ab, wie strengere Regeln für Zeitarbeit oder eine Begrenzung von Mini-Jobs und befristeter Beschäftigung. Im Gegenteil, während die CDU den von den Gewerkschaften als prekär kritisierten Beschäftigungssektor verkleinern möchte, will die FDP noch bestehende Barrieren etwa bei befristeten Jobs beseitigen.

Frauenquote

Sie wird ebenso zum Zankapfel werden. Das Lippenbekenntnis zu mehr Frauen in Führungspositionen fehlt in keinem Wahlprogramm. Eine gesetzliche Quote lehnt die FDP aber ab. In der Union wird darüber noch gestritten: Ein Teil um von der Leyen setzt auf fixe Quoten, der Wirtschaftsflügel und Familienministerin Kristina Schröder auf freiwillige Regelungen.

Außenpolitik

In der Union wächst die Kritik an dem für manchen zu "verantwortungsneutralen" Kurs von FDP-Außenminister Westerwelle. Mit seiner, so ein CDU-Außenpolitiker, "aufgesetzten Zurückhaltung" im Falle der westlichen Interventionen in Libyen und Mali habe Westerwelle deutschem Ansehen "geschadet".

Forsa befragte 2504 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 18. bis 22. März 2013. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten.

Von

dpa

Kommentare (20)

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Gast

26.03.2013, 09:18 Uhr

Wo ist denn der Unterschied zwischen CDU und SPD, den die Leute ja sehen müssten, dass sie sich "umentscheiden"?
Mal davon ab, dass dies
"Forsa befragte 2504 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger"
wieder sehr wenig bedeutet.

Account gelöscht!

26.03.2013, 09:21 Uhr

Es würde mich nicht mehr wundern wenn unsere Wahlergebnisse gefälscht sind, denn so bescheuert kann kein Bürger sein um sich das alles anzutun was CDU SPD FDP und Grüne verbrochen haben.

Account gelöscht!

26.03.2013, 09:51 Uhr

Naja, es sind Leute wie sie, die hinter jedem und allem eine Fälschung, Verschwörung oder sonstwas vermuten, und realitätsfern aus dem Wohnzimmer philosophieren wie ein Tierschutzfanatiker, der dem Hund mehr Rechte einräumt als dem neuen Baby, und sich dann wundert das der Hund zubeißt.
Kreativität und Fortschritt sieht anders aus, und das wissen vor allem die jungen Leute, wenn man sie läßt.

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