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02.10.2014

13:34 Uhr

Al-Kaida-Prozess

Angeklagter sagt doch nicht aus

Kehrtwende im Al-Kaida-Prozess um den Anführer der Düsseldorfer Terrorzelle: Der Angeklagte hat es sich „anders überlegt“ und möchte nun doch nicht aussagen.

Der Angeklagte Abdeladim El-K. steht in Düsseldorf im Gerichtssaal. dpa

Der Angeklagte Abdeladim El-K. steht in Düsseldorf im Gerichtssaal.

DüsseldorfDer mutmaßliche Anführer der Düsseldorfer Terror-Zelle von Al-Kaida will nun doch nicht vor Gericht aussagen. Der Angeklagte habe es sich kurzfristig anders überlegt, teilte die Vorsitzende Richterin am Düsseldorfer Oberlandesgericht, Barbara Havliza, am Donnerstag mit. Das Gericht will die Beweisaufnahme in dem Verfahren nun schließen. Bei dem Hauptangeklagten handelt es sich um den Marokkaner Abdeladim El-K. (33), neben ihm stehen drei weitere Männer vor Gericht. Die Gruppe soll im Namen Al Kaidas einen verheerenden Terroranschlag in Deutschland geplant haben. Das Gericht hat bereits 155. Verhandlungstage in dem Verfahren absolviert.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Uwe Ostertag

02.10.2014, 14:24 Uhr

Ausser Spesen nichts gewesen
165 Tage Prozess, enorm was das die Staatskasse belastet, sorry der Steuerzahler muss dafür aufkommen.
Letztendlich wird bei unserer weichgespülten Strafbemessung auch nur eine geringe Strafe ausgesprochen.
Solche Prozesse sind auch nur reine Showeinlagen, mehr nicht, um uns die Illusion zu geben, wir hätten einen funktionierenden Rechtsstaat. Besser wäre es, das Strafgesetzbuch auf solche Dinge umzufunktionieren, Prozesse zu entkomplizieren, auch die Möglichkeit einräumen, ein Exempel zu statuieren, ansonsten fühlen sich solche Terroristen hier bei uns immer heimischer.

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